Der Zahn des Drachen

 

 

 

 

Komm’

Komm’

Ein Wispern, ein Raunen

Seltsame Worte aus fremden Träumen

Komm’

Komm’

Und wer sie versteht,

den werden sie Bannen.

Und so ist es Geschehen

Du bist im Buche gefangen.

 

 

 

 

Prolog

Vor vielen tausend Jahren wurde in der Zwergenschmiede von Tarem, aus dem Zahn des Drachen Draveon, ein Amulett geschmiedet.

Eine uralte Legende besagt, das nur die Personen, die den Geist eines alten Magiers haben, aus dem Clan der Pantera, die Kräfte des Amuletts entfesseln können. Dreißig Jahre nachdem das Amulett durch viele Hände gegangen war und dessen Kräfte für eigene Zwecke missbraucht worden ist, hat ein weiser Magier ihn unter Elfenrunen versteckt. Aber den Ort hat er mit Hilfe von Drachen Runen verschlüsselt.

Im Laufe der Geschichte tauchte das Amulett hin und wieder auf, so ca. alle hundert Jahre.

 

Ein Clan von Waldelfen machte sich zur Aufgabe: Tagebuch über die Ereignisse des Amuletts zuführen und den Träger zu begleiten.

Nachdem Trolle in die Bibliothek eindrangen und sie verwüsteten wurden viele Teile der Chronik vernichtet. So ist die Geschichte vom Zahn des Drachen in den Anfängen fehlerhaft und unvollständig. Doch alles sollte sich ändern!

 

 

Der Auserwählte

Heute: New York

 

Ein kleiner Junge, kaum Zehn Jahre alt, beobachtete in einer Hecke ein paar Tiere die dort krabbelten. Die Grundschule, wo die Hecke lag, befand sich in der Nähe des Central Parks. Plötzlich flog ein Irrlicht um den Jungen herum, dass er aber nicht beachtete. Das Irrlicht aber, lies sich in der nähe auf einem Baum nieder lies und beobachtete den Jungen. „Tony reinkommen“, meinte Miss. Handson, die Grundschullehrerin „deine Mutter ist da!“ „Hat er sich heute wieder seltsam verhalten?“ fragte eine junge Frau mit lockeren, schulterlangen, schwarzen Haaren. „Sie meinen Tony? Nein Miss. Traskosky, nur das er mit der Kreide in der Luft jonglierte!“ meinte Miss Handson.

Das Irrlicht flog vom Baum und lies sich unauffällig auf Tonys Schulter nieder, bevor seine Mutter meinte: „Tony was soll das, du sollst doch kein Unfug anstellen!“ „Los lass uns gehen.“ Fügte sie streng hinzu. Sie stiegen in einen alten, klapprigen Wagen. Sie fuhren auf die andere Seite des Central Park, wo sie zwei Blocks von ihm entfernt, im siebten Stock eines Hochhauses wohnten. Die Wohnung war klein: Sie hatten ein Bad mit Dusche und WC. Eine Küche, wo ein Herd, eine Waschmaschine, zwei Hängeschränke und ein Einbauschrank standen. Ein Kinderzimmer, ein Schlafzimmer und ein Flur, wo ein Spiegel hing.

Tony ging auf sein Zimmer und setzte sich auf sein Bett. Nun machte sich das Irrlicht bemerkbar, in dem es sich vor ihm auf das Bett setzte und sagte: „Ich bin Reduran aus dem Clan der Seräy!“ Tony fragte verwirrt: „Was bist du und was willst du?“ „Ich bin ein Wald Elf und will dich auf deine Aufgabe vorbereiten!“ Antwortete Reduran stolz. „Auf welche Aufgabe?“ Fragte Tony verwundert und fügte verwirrt hinzu: „und was sucht du hier?“ „Ich suche dich, und will dich auf das Tragen des Amuletts, vom Zahn des Drachen vorbereiten!“ erwiderte Reduran. „Das verstehe ich nicht, wieso muss man auf das Tragen eines Amuletts vorbereitet werden?“ Wollte Tony Wissen. „Aus dem Grund: Das Amulett hat sehr viel Macht und kann dich deswegen leicht in Schwierigkeiten bringen.“ Erzählte ihm Reduran.

„Tony essen!“ Rief seine Mutter ihm zu. Tony fragte: „Soll ich dir was mitbringen?“ „Ja, gern. Am liebsten Gemüse, den ich bin ein Wald-elf und Vegetarier.“ „Gut!“ Meinte Tony „Tony essen.“ Sagte seine Mutter zum zweiten Mal. Als Tony in die Küche kam, roch es nach Gebratenen und Tomaten, denn es gab Spagetti's mit Tomatensoße und dazu Möhrensalat.

Tony war nun mit dem Essen fertig und wollte auf sein Zimmer, als seine Mutter ihn unterbrach. „Wo möchtest du mit dem Salat hin?“ Fragte sie mit ernstem Ton. „Auf mein Zimmer?“ erwiderte er zögernd. Seine Mutter ermahnte ihn: „Du sollst doch nicht auf dem Zimmer essen.“ „Ich weiß, aber mein Buch ist so spannend! Ich möchte ihn nach her noch essen.“ Schwindelte er. „Na gut.“ Meinte seine Mutter und ließ sich erweichen.

Als Tony in sein Zimmer ging, fragte er: „Reduran hast du Hunger, ich hab dir Möhrensalat mit gebracht!“ Der Waldelf saß singend auf dem Bett und wippte dazu im Takt. Jetzt blickte Reduran auf und flog hin, um den Salat in Augenschein zu nehmen. Er probierte und stürzte sich sogleich auf den Salat, dann fragte er frech: „Had du mehr?“ „Wieso?“ wunderte sich Tony, „hast du denn lange nichts mehr gegessen und wolltest du mich nicht auf meine Aufgabe Vorbereiten.“

„Doch aber das Trainieren ist anstrengend und der Salat schmeckt so gut.“ erwiderte er widerwillig. Tony sagte: „Na gut.“ Und rief zu einer Mutter: „Ma hast du noch Salat“

„Ja, bring ich dir gleich, aber denk an den Abwasch!“ antwortete sie aus der Küche.

Seine Mutter rüttelte an der Tür. Daraufhin fragte sie streng: „Warum hast du dein Zimmer abgeschlossen, machst du was verbotenes.“ „Ich komme gleich“ sagte Tony, als Reduran sich erschrocken hinter die Gardine zurückzog und sich ängstlich zusammenkauerte. „Warum hast du dein Zimmer abgeschlossen, wenn du ein Buch ließt?“ Wollte seine Mutter wissen, als er die Tür öffnete. „Hab ich wohl unbewusst gemacht. Ich wusste nicht einmal das ich mein Zimmer abgeschlossen hatte.“ Schwindelte Tony, denn er wusste genau warum er abgeschlossen hatte, um den Waldelfen zu schützen „Reduran dein Sa…“ „und mit wem redest du da?“ Unterbrach ihn seine Mutter nach dem er die Tür schloss. „Mit Reduran, den Wald. _ Äh…mit niemanden, Ähm _ doch mit mir selber.“ Erwiderte Tony.

Tony stellte den Möhrensalat auf die Fensterbank, als Reduran vorsichtig den Kopf hob und schüchtern fragte: „Ist deine Mutter schon weg?“ „Nee!“ Gab Tony ihm als Antwort, bevor sich Reduran wieder auf den Salat stürzte. Nach dem Reduran mit dem Salat fertig war, meinte er: „Und jetzt fangen wir an zu trainieren. Mal mal als erstens einen Bogen in die Luft.“

Als Tony das gemacht hatte, erschien vor ihnen ein seltsames Tor, mit einer blauen, wasserähnlichen Flüssigkeit, die an der Wand stand und nicht weg zufließen versuchte.

„Gut!“ sagte Reduran sich freuend und fügte hin zu. „Nun mache dasselbe und stelle dir dabei eine alte Bibliothek vor.“ Das machte Tony auch. Reduran steckte den Kopf durchs Portal und war unheimlich entzückt, das er darauf hin sagte: „Oh, unsere alte Bibliothek, komm lass uns hinein gehen!“ Unerwartet kam seine Mutter kam herein. Sie war total aufgelöst, als sie ihren Sohn im seltsamen Licht des Portals verschwinden sah. „Oh mein Sohn!“ sagte sie und blieb wie angewurzelt stehen, nun hielt sie dem Atem an. Dann rannte sie gleich zur Polizei und meinte, dass eine seltsame Kreatur ihren geliebten Sohn entführt habe.

 

Der Zahn der Drachen

Zur selben Zeit in der Bibliothek

Nach dem sie auf der anderen Seite des Portals angekommen waren, wollte Tony wissen:

„Wo sind wir hier, ich kenne diesen Ort nicht!“ „In der Bibliothek des Amuletts. Hier werden sehr geheime Bücher aufbewahrt, unter anderen die Chronik vom Zahn des Drachen, aber mich beschäftigt die Frage in welcher Zeit wir sind“ Gab ihm Reduran als Antwort, bevor Tony fragte: „Wieso?“ „Man sagte mir: Die Bibliothek sei vor_ 370 Jahren verwüstet worden. —Oh-- da stehen noch die Fünf Bücher der Chronik!“ Sagte Reduran, erst nachdenklich dann verwundert. Tony ging durch den Raum, wo ringsumher Regale standen, die voll mit Büchern und alten Dokumente waren. In der Mitte stand ein runder Tisch mit einer kleinen Lampe. „Was ist das?“ Fragte Tony neugierig und zeigte auf einen ca. vierzig cm langen Zahn, der auf einem Tisch, in einer Ecke verborgen war. Der Zahn lag auf seltsamen Dokumenten und war mit drei golden, schimmerten Ringe beschmiedet worden. Am Obersten war eine Kette befestigt, auf den anderen Beiden standen seltsame Zeichen. „Das ist der Zahn der Drachen. Die Schriftzeichen sind Elbisch, aber die Bedeutung kenne ich nicht!“ entgegnete Reduran und forderte ihn auf: „Leg ihn an.“ Nach dem Tony das Amulett angelegt hatte, meinte er: „Der ist ja ganz leicht.“ „Ja, das kommt dadurch, dass in dem Metall Elfenstaub ist“, Erklärte ihm Reduran.

Von draußen hört man ein lautes Poltern und Rumoren. Reduran flog zur Tür und schielte vorsichtig hindurch. Nachdem er sich furchtbar erschrak, kam er in höchster Aufregung zurückkam. Da rief er: „Trolle! Wir müssen hier weg. Und die Bibliothek retten, wegen den wertvollen Bücher.“

Tony wusste nicht wie ihm geschah. Er schloss die Augen, bevor er sagte: „Teram, Tehror, Temenrah!“ Bei Teram zog er, mit den Fingern, einen Kreis vor sich, bei Tehror zog er über sich und bei Temenrah hob er das Amulett, in die Mitte des zuletzt gezeichneten Kreises.

Kurz darauf kamen Blitze aus dem Amulett, die durch den ganzen Raum schossen. Sie bildeten auch Säulen an den vier Ecken des Raumes, die sich in der Mitte der Decke trafen.

Einer von den Blitzen, die quer durch den Raum schossen, traf einen Troll, der gerade die Tür öffnete. Der Raum blieb so einige Zeit erleuchtet, doch plötzlich wurde es stockdunkel, bis auf ein schwaches Glimmen des Amuletts. Als auch das erlosch, fragte Tony Reduran: „Was ist da eben passiert?“ Da antwortete Reduran: „Ein Raumteleport, doch wann und wo sind wir?“

Beide schwiegen. Das Licht kam wieder, als sich die Tür öffnete und ein Zwerg den Raum betrat. Der Zwerg fragte verwirrt: „Was ist das hier und_ wer seid ihr?“ „Das ist die Bibliothek, vom Zahn des Drachen, wo und wann befinden wir uns?“ Erwiderte Reduran, als er Tony anguckte, der ahnungslos die Schultern hob. Der Zwerg meinte: „Die Bibliothek ist vor 200 Jahren verwüstet worden, oder nicht?“ „Ne, äh, eher verschollen“ sagte Tony.

„Miren, Bejador kommt mal schnell zur Bibliothek des Drachenzahns.“ Rief der Zwerg. Kurz darauf  erschienen zwei Elfen an der Tür, da sagte Reduran zu Tony: „Komm lass uns schnell in unsere Zeit gehen, bevor wir noch mehr Unheil anstellen.“ Tony zog mit dem Finger einen Bogen am Bücherregal und sie verschwanden im Licht des Portals. Als sie in der Bibliothek ankamen, fragte Reduran Tony: „Wie hast du das mit der Zeitverschiebung gemacht, weist du in welcher Zeit wir sind?“ „Ja, heute in der Gegenwart“ sagte Tony. Daraufhin wollte Reduran wissen: „Warum weist du das und woher willst du das wissen?“ „Ich weiß es, weil ich es fühle.“ Erwiderte Tony. „Das können wir ganz leicht herausfinden.“ Meinte darauf hin Reduran. So fügte er lauter hinzu: „Saradon, Isabell kommt mal schnell in die Bibliothek des Drachens.“

 

Die Aufgabe

Nach einer kleinen Weile öffnete sich die Tür und Isabell, ein Nachtelf fragte: „Schon wieder da, du bist doch erst vor einer Woche gegangen?“ Kurz darauf fügte Saradon hinzu: „Wer ist das? Ist das der Träger und was ist mit der Bibliothek passiert?“ „Schon gut meine Freunde, das ist Tony, der Träger des Amuletts und er hat die Bibliothek vor den Trollen beschützt.“ Meinte Reduran. Und dann fügte er hinzu: „Lass uns ihn auf seine Aufgabe vorbereiten?“ Sie holten die fünf Bücher der Chronik, dann gingen sie zum Tisch in der Mitte und fingen an darin zu wälzen. Als Isabell die erste Seite des ersten Buches aufschlug, ertönte ein kleiner Freudenschrei: „Juhuuuu! Ich hab die Übersetzung des Amuletts gefunden.“ „Zeig mal“ riefen sie alle zugleich. Sie lasen was dort stand und waren erstaunt, nur Tony nicht. Er stand auf, mit dem Amulett in der geschlossen Hand, dann sagte er die Worte die dort standen:

„Der Zahn des Drachen ist zum Leben erwacht,

vertraue auf ihn, denn er hat sehr viel Macht.

Der Zahn von Draveon.“

Nachdem er die Hand wieder öffnete, schwebte das Amulett in der Luft und glühte in einem schwachen, gelblichen Licht. Keiner wusste was er davon halten sollte. Jetzt kam auch noch Draveon, in gleißendem Licht, in den Raum, dass nun allen die Sprache verschlug. Der mächtige Drache ging auf Tony zu und sprach: „Ich habe auf dich gewartet, Tony Traskosky.“ „Wieso?“ Fragte Tony ängstlich stotternd. „Weil ich für dich eine besondere Aufgabe habe: du sollst das alte und das neue Reich vereinigen.“ Mit diesen Worten verschwand er im Nebel. Als sich der Nebel lichtete war Draveon nicht mehr da.

„Was war das?“ zögerte Tony. Nachdem er das gesagt hatte, lösten sich die Anspannung und die Aufregung. Danach faselten alle durcheinander: Tony wollte wissen, ob das häufig passiert oder ob er was Besonderes ist. Reduran meinte gleichzeitig, das er was Besonderes ist und das dieser Drache nur zweimal erschienen ist. Saradon redete was von schweren Prüfungen und ne menge Arbeit, aber Isabell fragte; ob wir überhaupt die Mittel hätten, einen so Mächtigen zu trainieren, oder so ähnlich. Als die Tür aufging, waren alle plötzlich ruhig, doch keiner kam rein. Deswegen diskutierten sie wieder durcheinander. Als Tony laut fragte;

„Wolltet ihr mich nicht eigentlich auf meine Aufgabe vorbereiten und war das was Besonderes?“ hörten sie aufmerksam zu. Doch die drei Elfen redeten wieder durcheinander. Tony kratzte sich am Kopf und wunderte sich. Daraufhin fragte er interessiert: „kann man das nicht leichter sagen, muss man das Ausdiskutieren?“ Saradon, Isabell und Reduran guckten sich an, aber sagten daraufhin wie aus einem Mund: „Du bist was Besonderes!

Kurz nachdem sie sich wieder über die Bücher gebeugt hatten, fragte Tony nachdenklich: „Muss ich nicht irgendwann nach Hause?“ Isabell antwortete mit lieblicher Stimme: „bleib doch hier, es ist gerade so schön.“ „Ich muss doch meiner Mutter sagen, wo ich bin und das es mir gut geht!“ antwortete Tony. Saradon erinnerte: „Aber denk doch an die Folgen, die viele Probleme mit sich führen.“ Tony machte eine Faust um das Amulett, ging auf ein Bücherregal zu und machte nicht halt, sondern ging schemenhaft in das Bücherregal. Als er auf der anderen Seite ankam, war er in seinem Zimmer. Er rief seine Mutter, die nicht reagierte. Er suchte sie in der Wohnung. Er fand sie in dem Wohnzimmer, wo sie apathisch auf einem Stuhl wippte. Er stellte sich vor sie hin und sprach sie mit den folgenden Worten an: „Na ich bin’s, Tony!“ Darauf hob sie den Kopf, musterte ihn und erwiderte: „Du bist nicht Tony. Er wurde vor drei Monaten von einem Monster entführt. Jetzt bist du wiedergekommen um auch mich zu holen, aber das klappt nicht.“

„Vor drei Monaten?“ dachte Tony halblaut: „Ah, davor haben sie mich also warnen wollen!“ Tony öffnete ein Portal und ging, denn er war enttäuscht. Aber es war ja auch anders gelaufen als geplant.

Seine Mutter aber, rannte wieder zur Polizei, um zu sagen, dass das Monster wieder da wäre um sie mitzunehmen. Die Polizei wiederum dachte: „Die hat `nen Sprung in der Schüssel, oder nicht mehr alle Tassen im Koffer.“ Sie riefen die Männer mit den weißen Kitteln, die sie in Verwahrung nahmen.

 

Reduran fragte, als Tony in der Bibliothek ankam: „Es wird hier dunkel, willst du dich ein bisschen hin packen.“ „Jo!“ antwortete Tony. „Komm folge mir!“ forderte Saradon ihn auf. Sie gingen durch eine hohe Halle mit Säulen links und rechts. Sie kamen auch durch eine Galerie, wo Bilder an den Wänden hingen. Saradon erklärte: „Dies sind alles die Träger vom Zahn des Drachen. Du wirst hier auch bald ein Bild haben.“ Er brachte ihn in ein keines Zimmer. Nachdem er sich im Zimmer umgesehen hatte, fragte er nachdenklich: „Wo schlafe ich?“ Denn dort war nur ein Schreibtisch und drei Pilze die in einer Ecke standen. „Dort!“ sagte Saradon. Er zeigte auf die Pilze, die die Höhe eines Bettes hatten. „Drauf schläft man wie auf Watte!“ fügte Saradon freundlich hinzu. Tony setzte sich auf einen der Pilze und wippte, um zu testen ob er ihm gefiele. Saradon erklärte: „Wenn sie dir zu hart sind, dann tritt einfach unten gegen den Stiel. Aber wenn man oben auf den Schirm schlägt, werden sie härter! So schlafen wir alle.“ „Ah ha, wenn er meint!“ dachte Tony ungläubig. „Wenn du etwas brauchst, dann schreie einfach._ Ja, dann bis morgen. Gute Nacht.“ Mit diesen Worten verließ er den Raum, und schloss er die Tür. Doch der Raum war nicht ganz dunkel, sondern der Boden glimmte grünlich. Er dachte noch ein bisschen nach, dann schlief er ein.

 

Das Training

Als Tony am nächsten Morgen aufwachte, war es schon hell. Er guckte sich im Zimmer um, um sich zu orientieren. Er sah einen Kobold, der auf ihn zu warten schien. Als er bemerkte, dass Tony wach war, fragte er: „Hast du gut geschlafen?“ Tony richtete sich auf, dachte ein Augenblick nach und antwortete: „Ja, wie ein Murmeltier auf Wolken.“ Der Kobold schien nicht wirklich überrascht zu sein, sonder lächelte nur. Komm essen! _Ach, ich hab mich ja gar nicht vorgestellt. Ich bin Waldejan und pflege hier den Hausgarten.“ Sie gingen in die Richtung der Bibliothek, durch die Halle mit den Säulen, die alle mit leuchtenden Symbolen beschrieben waren, zu einem Raum. Der Raum stand hinter der Bibliothek, nach dem Gang, der nach draußen führte. In dem Raum war ein großer, runder Tisch, auf dem stand allerlei Gekochtes, dass noch dampfte. Waldejan fing an aufzuzählen was dort stand:

„Wir haben: Möhren, Auberginensuppe gekocht in Kürbis, Brennnessel, Rucola, Maisauflauf, mit Möhren, Ackerschachtelhalm Püree. Und ’ne Rhabarbersuppe, dazu gibt es Sonnenblumen-, Kürbiskernkleie in Weintraubenblättern.“ Tony betrachtete das Essen misstrauisch und dachte für sich: „Kann man das essen?“ „Wo sind eigentlich die anderen, Reduran und so, essen die nicht?“ Fragte Tony neugierig. „Doch, aber die haben schon gegessen.“ Entgegnete Waldejan. Tony nahm sich was von der Rhabarbersuppe, weil ihm das am meisten behagte. Waldejan holte sich was vom Brennesel-, Rucolaauflauf und ein Schälchen Ackerschachtelhalmpüree. Tony gefiel die Suppe und er nahm einen Nachschlag, aber er stocherte lustlos in der Kleie herum. Darauf hin fragte Waldejan: „Magst du deine Kleie nicht, oder warum stocherst du in ihr herum? Aber die Frage, die mich am meisten interessiert, ist die: Woher kommst du eigentlich?“ Tony hob den Kopf. „Aus New York.“ Antwortete Tony stotternd. „Ich weiß nicht, wie sie schmeckt“ Fügte er zögernd hinzu. „Dann probiere sie!“ forderte Waldejan ihn auf. „Sie verleiht dir Kraft und Konzentration.“ Er nahm ein Löffel voll und nippte daran. „Hmm, schmeckt ja gar nicht so übel.“ Sagte Tony, nach dem er probiert hatte. Tony ging in die Bibliothek, wo schon Saradon, Isabell und Reduran in den Büchern lasen. Waldejan ging nicht mit, sondern schlenderte in den Hausgarten, wo er seine Pflanzen goss. „Wollen wir jetzt mit dem Training anfangen?“ Wollte Reduran wissen, als Tony den Raum betrat. Tony erwiderte überrumpelt: „ Äh, emm. _Ja. Warum nicht.“ „Stell dir vor, du stehst am anderen Ende des Raumes. Dabei sagst du: ’Neras Tepor’!“ Als Tony ’Neras Tepor’ gesagt hatte, teleportierte er sich quer durch den Raum. Tony guckte sich im Raum um, um sich zu orientieren. Als er wusste wo er stand, ergriff er das Amulett und hielt es in die Höhe. Danach blinzelte er mit den Augen, verschwand für einen Augenblick, um plötzlich am Tisch wieder aufzutauchen. Die Elfen konnten es nicht fassen, dass er so schnell gelernt hatte und waren auch darauf nicht vorbereitet. Er fragte kess: „Was kommt jetzt?“ „Nun schieß einen Eisblitz, mit einem Finger durch den Raum. Das machst du mit: ’Menrah te-Ice’ “ Meinte Saradon, weil er der Erste war, der die Verwunderung überwunden hatte.

Tony hielt den Zeigefinger auf die Tür und wusste nicht was passieren würde. Er wieder holte die Worte: ’Menrah te-Ice.’ Plötzlich schoss ein weißer Blitz durch den Raum. Er traf die Tür, die nicht vereiste, sondern davon abprallte. Der Blitz traf noch zweimal ein Bücherregal, bevor er in eine Vase einschlug und sie vereiste. Das ganze Szenario hatte drei bis sechs Sekunden gedauert. Tony ging zum Tisch und klopfe an die vereiste Vase, bevor er sagte: „Krass“ Isabell flüsterte Tony zu: „Mit ’Viero wann’ kannst du fliegen!“ „Ich glaube, jetzt ist er bereit fürs Training, oder?“ meinte Saradon und guckte zu Reduran, der zustimmend nickte. Sie gingen nach draußen. Neben dem Hausgarten war eine große umzäunte Wiese mit Anschluss zu Stallungen. Sie forderten Tony auf, er solle auf die Wiese gehen. Als er ein Stück gegangen war, kam ein Zentaur auf ihm zu, der einen Speer trug. „Weiche ihm aus, es ist ein Reaktionstest.“ Als der Zentaur auf ihm zukam, sagte er: ’Neras Tepor’ Nun stand er bei den Ställen. Der Zentaur drehte und galoppierte wieder auf ihn zu. Tony machte das Spiel noch mal. Beim dritten mal, als der Zentaur auf ihm zukam, sagte er: ’taras tapor!’ Dadurch wurde Tony durchscheinend und der Zentaur ging durch ihn durch.

Er sprach: ’Viero wann’ und hob sich in die Lüfte. Jetzt schoss er einen Eisblitz ab mit ‚Menrah te-Ice’. Aber was er traf war nicht der Zentaur, sondern nur den Speer. Der Zentaur ließ erschrocken den Speer los und blieb stehen. Reduran meinte: „Ist gut jetzt. Das ist Teo-rah, unser Trainer für Geschicklichkeit und Ausdauer. Du kannst jetzt auch runter kommen. Wir wollen dir noch jemanden vorstellen.“ Isabell rief: „Welwin, Natalja, Sarinja kommt mal!“

Kurz darauf trabten drei Einhörner aus den Ställen. „Das ist Welwin.“ Sagte Isabell und zeigte auf das Weiße mit dem grünen Horn; „Er ist neugierig, aber auch treu.“ „Das ist Natalja.“ Meinte Isabell und zeigte auf das Braune mit den dunklen Flecken und dem gelben Horn. „Sie ist ein echtes Wildpferd mit einem Dickkopf.“ Fügte Iasabell hinzu. „Das ist Sarinja“ verkündete Isabell und zeigte auf das Schwarze mit der Blesse. „Sarinja ist sehr zutraulich, aber auch sehr schnell.“ Sagte Isabell. „Willst du mal reiten?“ fragte Welwin. Tony guckte Welwin verwundert an, dazu noch völlig sprachlos. „Was ist, hast du deine Zunge verschlugt, oder was?“ fragte Natalja auffordernd. „Ich wusste nicht, dass ihr sprechen könnt?“ Antwortete Tony nachdem er das Staunen überwunden hatte. „Und willst du’s tun?“  Wollte Welwin wissen. Tony erklärte: „Ich würde gerne, aber ich saß noch nie auf einem Pferd. Geschweige denn auf einem Einhorn.“ Natalja sagte daraufhin vertrauensvoll; „Wir bringen es dir schon bei.“ Reduran hob ihn auf das weiße Einhorn. Als Welwin los schritt, sagte Isabell noch: „Du musst mit dem Einhorn verschmelzen. Werde eins mit dem Pferd.“ Als Tony im gleichen Takt mit dem Einhorn mit-wippte, ging Welwin in den Trab über. Dabei sagte Isabell: „ Lege dich nun an den Hals von Welwin.“ Als Tony das gemacht hatte, spreize Welwin die Flügel und erhob sich in die Lüfte. „Oh_ Flügel“ dachte Tony laut. „Ja, wir stecken voller Geheimnisse und einige kennst du schon!“ Sprach Welwin, mit einer leichten Drehung, des Kopfes, nach hinten.

Sie flogen über einen See und durch einen Wald, also einen kleinen Rundflug durch die Gegend.

Als sie wieder beim Dorf ankamen, zeigte Tony auf ein Schild mit seltsamen Zeichen und fragte: „Was steht da?“ „Cievo“, meinte Welwin; „so heißt der Ort wo wir wohnen.“ „Und was bedeutet das?“ Wollte Tony in Erfahrung bringen, als sie auf dem Weg landeten. „Die Übersetzung heißt so was wie Frieden.“ Erklärte ihm Welwin. Er trabte gemächlich zum Gatter, wo Reduran schon ungeduldig auf sie wartete. „Alles was du hier siehst und lehrst, darf keiner in deiner Welt erfahren.“ Meinte Reduran streng, ehe Tony von Welwin abstieg. „Komm, ich muss dir was Geheimnisvolles zeigen!“ Sagte Reduran, aber diesmal freundlich und zog ihn hinter sich her.

 

Der Mondbrunnen

Sie kamen an eine kleine Säule, die kniehoch war. Die Säule hatte ähnliche Symbole, wie die in der Halle mit den großen Säulen. „Halt mal das Amulett daran!“ forderte Reduran ihn auf. Als Tony das getan hatte, konnte er seinen Augen nicht glauben, denn die Symbole fingen an zu glühen. Der Boden neben dem Stein sackte und verwandelte sich in eine Treppe. Tony und Reduran gingen den Gang mit den Stufen nach unten. Dabei spielte ihm seine Phantasie Streiche. Denn er sah an den Wänden und an der Decke ständig Fratzen von Drachen, Trollen oder Kobolden. „Du brauchst keine Angst zu haben, dass geht jedem so der hier runtergeht, auch mir!“ beruhigte ihn Reduran. Sie waren in einer großen Grotte mit vielen Stalaktiten und Stalagmiten. Der Zahn fing an zu leuchten, so dass Tony nicht stolperte. Reduran führte ihn zu einem Teich und meinte: „Das ist ein Elfenbrunnen, er verstärkt die Fähigkeiten magischer Kreaturen, so wie Elfen, Feen und Einhörner. Jetzt sollst du ein bisschen trinken.“ Tony schöpfte mit beiden Händen. Er trank einmal, ein zweites mal. Nach dem dritten Mal meinte Tony: „Schmeckt gut, aber ich merke noch nichts!“ „Das kommt noch!“ Sagte Reduran mit beruhigender Stimme; „schließe die Augen und warte ab was passiert.“ Tony schloss die Augen. Er sah wie ’ne Fledermaus, alles in verschiedenen Grautönen. Tony betrachtete die Umgebung. Er sah eine starke Aura auf der anderen Seite des Sees. Er wollte wissen, was dort war. Er sagte: „Lichte erstrahle, die Schatten sollen fliehen. Lichte erstrahle, ich will sehen.“

Sofort nach dem er das gesagt hatte, wanderte eine weiß leuchtende Kugel Richtung Decke, um so das Gewölbe zu erleuchten. Das Einhorn, das am anderen Ende des Sees stand, lief erschrocken davon. „Ich wollte doch nur wissen, wem die starke Aura gehört.“ Verteidigte sich Tony, aber Reduran entgegnete freundlich: „Sies du, was du kannst!“ „Wieso?“ fragte Tony überrascht und verwundert. „Also. Du kannst, wenn du dich konzentrierst, auch im Dunkeln sehen. Hast du ja gesehen, sonst hättest du das Einhorn nicht bemerkt, was dort stand und trank.“ Erklärte ihm Reduran. Tony und Reduran gingen wieder nach oben, denn es war schon dunkel geworden. Um die Treppe zu schließen, klopfte Reduran zweimal auf den Stein mit den Symbolen.

Sie gingen zum Essen, wo der Tisch voll besetzt war. Es gab: Kleie, dazu Maissuppe mit Lauch. Reduran fragte Waldejan und die anderen Zwölf Waldelfen: „Soll oder kann Tony morgen dabei sein?“ „Ist er den bereit?“ Wollte der Waldelf mit dem graugrünen Bart wissen. Isabell erwiderte: „Noch nicht, aber er ist fleißig und lernt schnell.“ „Gut, reden wir morgen drüber! Mit wem hast du dich eigentlich angefreundet, denn du warst den ganzen Tag nicht da.“ Meinte freundlich ein anderer mit einem seltsamen Hut. Tony guckte in die Runde und sagte dann zögernd: „Mit Welwin!“ „OH!“ sagten alle verwundert. Nach dem Essen ging Tony in sein Zimmer und schrieb noch ein bisschen in sein Tagebuch.

Am nächsten Morgen wachte er früh auf. Er schlenderte zum Speisesaal, wo die Elfen gerade angefangen hatten zu essen. Es gab wieder Kleie, dazu Suppe mit Waldbeeren und Pilzen oder ein Müsli aus Schnecken, Waldbeeren, Brennnesseln und Rucola. Tony war das Müsli nicht geheuer, so entschloss er sich wieder die Kleie zu essen, was ihm eintönig im Speiseplan vorkam. „Wenn du Lust hast, kannst du mir ja im Hausgarten helfen!“ bot ihm Waldejan an. „Das ist ’ne gute Idee“ fügte Saradon hinzu „Es ist ein gutes Krafttraining.“ Tony ging mit Waldejan in den Hausgarten. Waldejan zeigte Tony ein paar Pflanzen und erklärte, dass die hier für Prellungen und Quetschungen sind, die dort helfen zum Blutstillen. Waldejan zeigte ihm noch ein paar andere Nutzpflanzen. Waldejan bat Tony, nachdem er ihn im Hausgarten herumgeführt hat: „Kannst du mir dieses Beet umgraben?“ Waldejan brachte Tony eine Grabegabel. Nachdem Tony eine Zeit umgegraben hatte, waren auf dem Nachbarbeet Osterglocken, die Tony fragten: „Bist du neu hier, denn wir haben dich hier noch nie gesehen. Wirst du länger hier bleiben?“ Tony guckte sich um, aber er sah niemanden. Er wunderte sich zwar, doch das ließ ihn nicht beirren, er grub weiter um.

„Hier sind wir!“ sagten ein paar Osterglocken. Jetzt fiel der Blick auf sie, die scheinbar grinsten. Tony dachte, er würde spinnen. Er rieb sich die Augen und schüttelte den Kopf. „Ich bin Tony, ich bin im Training hier.“ Meinte er, dann grub er weiter um. Nach dem er mit dem Beet fertig war, ging er zum Essen, wo gerade aufgedeckt wurde. Nun fing Tony an, mitzuhelfen. Er holte: Weintraubenblatt, Brennsessel-, Rucola-, Maissalat und Spinatsuppe mit Rosenkohl, dazu Möhrenpüree mit Brennnesseln. Beim Essen fragte Tony: „Ist es üblich, dass die Pflanzen hier reden?“ „Nein. Eigentlich nicht, aber bei mir ist was anderes!“ erwiderte Waldeja, doch dann fügte er streng hinzu: „Reduran, hat Tony vom Elfenbrunnen getrunken? Du weißt doch, das nicht-magische Wesen nicht aus der Quelle trinken dürfen.“

„Ich wollte sehen, was er kann! Und außerdem ist er nicht ganz ohne Magie.“ Verteidigte sich Reduran. Tony holte sich was vom Auflauf mit Pilzen. „Zum Nachtisch gibt es roten Mondspargel.“ Tony wollte auch wissen was das war. „Es ist Spargel, der drei Nächte von Vollmond, die Färbung wie Rhabarber annimmt. Der Spargel blüht nur bei Vollmond.“ Teilte ihm Waldejan mit. Nach dem Tony gegessen hatte, ging er mit Reduran, Isabell und Saradon in die Bibliothek um zu üben. Tony sollte sich zuerst durch den Raum Teleportieren. Als Reduran ihn aufforderte die Tür zu vereisen, fügte er hinzu: „Aber achte diesmal auf das Ziel, nicht das so was wie das Letzte mal passiert. Und du noch einen von uns triffst.“ Er schloss die Augen, um sich besser zu konzentrieren, dann vereiste er die Tür mit den Worten: ’Menrah te-Ice’.“ Saradon meinte: „Mit ’Warandor’ erschaffst du einen Feuerball, um die Tür aufzutauen. Mache zuerst eine Faust!“ Tony machte eine Faust, als er sie wieder öffnete sagte er: ’Warandor’. Dann schleuderte er den Feuerball Richtung Tür, um sie aufzutauen. Zur Verwunderung aller blieb der Feuerball vor der Tür stehen und sprengte nicht wie erwartet die ganze Tür weg.“ Jetzt sollte er fliegen. Mit ’Viero wann’ erhob er sich in die Lüfte und stieß sich den Kopf an der Decke. „Komm!“ sagte Saradon: „Jetzt machen wir wieder ein Freilichttraining.“

Der Zentaur galoppierte auf ihn zu. Tony vereiste den Speer von Teo-rah, doch dass schien ihm gar nicht zu Stören, denn er ließ den Speer los und galoppierte weiter. „Taras tapor!“ sprach Tony. Kurz nach dem Teo-rah durch Tony galoppiert ist, erhob sich Tony mit ’Viero wann’ in die Lüfte. Doch das war ihm zu leicht, deswegen teleportierte er sich direkt neben den Zentauren, der sich furchtbar erschrak. Bei dem Anblick, konnte sich Isabell das Lachen nicht verkneifen und prustete los. Teo-rah trabte zurück. Er nahm neu Anlauf, auf dem Weg zu Tony, holte er seinen immer noch vereisten Speer wieder. Tony dachte nach, um was neues Auszuprobieren. Er überkreuzte vor sich die Arme, als er die Arme in einen Rechtenwinkel brachte, rief er: „Ceerador!“ Kurz darauf wuchs rasch eine Mauer aus Rosen und Sträuchern, vor dem Zentaur aus dem Boden, der sich wiederum furchtbar erschrak. Teo-rah trabte an der Mauer entlang, um zu Tony zukommen. Erneut rannte Teo-rah auf ihn zu, doch das ließ sich Tony nicht gefallen und er erschuf eine weitere Mauer aus dem Boden. Als der Zentaur wieder um die Ecke guckte, teleportierte er sich auf den Rücken des Zentaurs. Teo-rah guckte nach hinten und fragte: „Willst du mich auf dem Arm nehmen, oder was?“ „Nö. Dich ärgern, oder was meint ihr, wie ich mich sonst trainieren soll?“ Alle schwiegen. Da kam Natalija. Sie stupste Tony spielerisch an. „Komm!“ forderte sie Tony auf. Er wechselte zu ihr rüber, da sie schon Zügel hatte. So machten sie ein Wettrennen: Teo-rah gegen Tony und Natalija. Es war ein Spannender Kopf an Kopfrennen. Tony hatte das Gefühl, als würden sie auf Wolken reiten. Dabei wusste er nicht, dass sie den Boden kaum berührten. Sie hetzten sich über die Koppel, dann jagten sie durch einen kleinen Wald. Tony war sehr aufgeregt. Hinter dem Wald drehten sie bei einer alten Eiche. Nun führte Teo-rah mit einer Pferdelänge. Tony hätte zwar auch ein Portal erschaffen können, doch er tat es nicht. Entweder er hat vor Aufregung nicht daran gedacht, oder er tat es nicht, wegen der Fährnis. Man weiß es nicht. Auf der anderen Seite des Walds, kamen sie wieder auf die Koppel. Teo-rah führte immer noch. Tony sah ein Teich und lenkte darauf zu. Dadurch holten sie langsam auf. Aus irgendeinem Grund erschreckte sich Tony, er riss die Zügel zurück und sie schossen in die Höhe. Als Tony bemerkte was los war, lockerte er die Zügel, sodass sie in die Tiefe stürzten. Über Tonys Gesicht kam ein breites Grinsen, denn er hat bemerkt, dass sie so enorm an Tempo gewannen. Natalija breitete kurz über dem Boden die Flügel aus, um die gewonnene Geschwindigkeit voll zu nutzen. So jagten sie hinter Teo-rah hinterher. Sie gewannen mit einer Kopflänge. Welwin sagte; „Gut gemacht, du hast Geschick und Erfahrung, Weise genutzt!“ Als sie vor ihm zum stehen kamen.

Zum Abendbrot gab es Brot mit Kräutern. „Tony ist nun bereit, er kann dabei sein!“ Erzählte Reduran. „Ja, und heute ist er auf Natalija geritten.“ Fügte Isabell aufgeregt hinzu. „Gut!“ sagte einer der älteren Elfen. Reduran wandte sich Tony zu, dann sagte er: „Geh und Ruhe dich ein wenig aus, den es wird eine lange Nacht, aber wir müssen noch einiges Vorbereiten. Wir holen dich zur rechten Zeit.“ Tony ging in sein Zimmer, dort legte er sich schlafen.

 

 

 

Ein Monddrache?

Nach dem er einige Zeit geschlafen hatte, hörte sphärische Klänge und der Kobold saß wieder an seinem Bett, um ihn ab zu holen. Sie gingen durch die Halle mit Säulen. Die Sälen waren leicht erleuchtet, aber die Symbole, die dort standen, strahlten alle mit einem mysterischem Licht, auch Energie schien durch die Säulen zu fliesen. Tony wollte die glimmenden Säulen anfassen, doch der Kobold hielt ihn zurück, dabei sagte der Kobold: „Nicht! Vorsicht, du kannst dich verbrennen.“ Draußen auf einen Wiese, umkreisten sich die Elfen. In der Mitte stand einer, mit einem erhobenen Stab. Um ihn knieten fünf Einhörner, mit gesenktem Haupt. Die anderen Elfen bildeten darum einen großen Kreis, dabei sangen sie magische Lieder.

Der Kobold erklärte: „Alles was du hier siehst, darf keiner Wissen, das ist der Tanz der Elfen er findet in jeder dritten Vollmondnacht statt. Mit diesem Ritual werden die grenzen dieses Tales gezogen und der Elfenbrunnen wird auf gefüllt. Welch Kräfte noch entfesselt werden können, wissen nur die Elfen.“ Tony beobachtete die Zeremonie und er spürte, dass auch durch ihn Energien flossen. Nach einer Stunde hörte er ein leises Wispern. Er wusste nicht, woher es kann, doch konnte er nicht wieder stehen. Tony ging zum Elfenbrunnen. Dort war er überrascht, denn die Grotte war hell erleuchtet. Überall schwirrten Irrlichter umher und drei Einhörner tauchen die spitze ihres Hornes ins Wasser, um so Energie auf zu nehmen. Tony hob das Amulett, in der geschlossenen Faust, über seinen Kopf und sprach:

„Teras tejaram temenrah,

jaras jaram jahora, nire nire Niejarah.“

Kaum hatten sie das erste Wort gehört, rannten sie fluchtartig davon. Nach dem Tony das letzte Wort gesprochen hatte, bildete sich eine Säule aus Wasser, in der Mitte des Sees. Währenddessen ertönte ein markerschütterndes Gebrüll. Ein Feuerball flog auf Tony zu, der kurz vor ihm erlosch, bevor das Wasser in den See zurück floss. Nun kam ein wunderschöner, langer, silbrig funkelnder Drache, mit roten Barthaaren, zum Vorschein. Der Drache flog auf Tony zu und redete mit freundlicher Stimme: „Ich bin Pyoran, der Monddrache von Auwehn.“ „Pyoran, ich…ich glaub ich muss ins Bett!“ stammelte Tony ungläubig und schlich sich davon. Oben schloss er die Tür, dann ging Tony schlaf-taumelnd auf sein Zimmer. Dort schlief er in seinem Bett sofort ein.

 

Am nächsten Morgen wachte er früh auf. Als er in die Küche kam, waren alle beschäftigt, den Tisch zu decken. Sie brachten allerlei Zutaten für ein Müsli auf den Tisch. Tony entschloss sich ihnen zu helfen. Beim Essen sprachen die Elfen nur von einem, die Ereignisse der letzten Nacht. Saradon meinte zu Reduran. „Wie gut, dass Tony nicht weiß, wie man einen Monddrachen erschafft!“ „Wie Monddrache? War es denn wieder so weit? Ach und unsere Einhörner benahmen sich irgendwie seltsam, als hätten sie einen gesehen.“ Fügte Waldejan hinzu. „Ein Monddrache, was ist das?“ fragte Tony neugierig. „Also“, begann Reduran zu erklären: „Es sind magische Wesen, die nur bei bestimmten Vollmondnächte erscheinen. Sie sind treu, geduldig und weise.“ „Ach so, ich dachte ich hätte von einem Monddrachen geträumt.“ Erwiderte Tony höhnisch. Einige der älteren Elfen, wollte wissen wie er heißt. „Pyoran!“ rief Tony nichts ahnend. Es ertönte ein mächtiges Gebrüll, dass die Wände erzittern lies. Jetzt guckten alle Tony an, denn sie wussten was los war. Tony blickte unschuldig in die Runde. Doch auf einmal, standen alle auf. Dann stürmten sie nach draußen, wo schon der Monddrache über dem Einhorngehege schwebte. „Hei Tony.“ Sprach Pyoran freundlich. „Und du meinst: Tony kann keinen Monddrachen beschwören.“ Warf Waldejan Saradon vor. „Ich dachte wirklich, ich hätte nur von ihm geträumt.“ Fügte Tony hinzu. Pyoran erzähle: „Auch wenn du nur von mir geträumt hättest, wäre ich trotzdem in dieser Nacht von dir erschaffen worden.“ „Wie? Du wurdest von einem Monddrachen gerufen. Dass gibst doch nicht.“ meinte Waldejan verwirrt. Jetzt trabte Sarinja an. Sie brachte Zügel für Monddrachen, dabei sagte sie: „Es ist was besonderes eingraviert, die Bedeutung wirst du bald erfahren.“ Isabell half Tony es anzulegen. Tony schwang sich auf den Rücken des anmutigen Drachen. Sie flogen einmal um das Gehege. Sie flogen nun zur Mitte, um dort, mit einer leichten Rechtsdrehung, senkrecht in die Höhe zu schießen. Sie surften eine weile auf den Wolken, bis Pyoran einen kleinen See entdeckte. Er schnellte in die Tiefe. Sie tauchten auch ins Wasser ein, wo Tony seltsamer weise Luft bekam. Als Sie wieder auftauchten, fragte Pyoran: „Hast du Hunger?“ und reichte Tony einen Fisch, der noch zappelte. „Nein danke. Ich habe schon gegessen!“ Antwortete Tony der den zappelnden Fisch argwöhnisch beobachtete. Pyoran fraß den Fisch genüsslich, nun flogen sie zurück. Dort angekommen setzte er Tony ab und zog sich in die Höhle zurück. Zu Tony gegenüber sagten einige Elfen streng: „woher weißt du wie man ein Monddrachen beschwört?“ „Ich hab keine Ahnung. Ich hörte ein wispern und der Rest ging von alleine!“ verteidigte sich Tony unsicher. Isabell meinte darauf hin: „Ach so, er hat dich gerufen, dass passiert nur wenigen.“ „Kommt, gehen wir wieder Frühstücken!“ sagte einer der älteren Elfen.

Tony aß ein Müsli genüsslich. Nach dem Essen gingen ein paar Elfen und Tony in die Bibliothek. Tony wurde ein bisschen gelobt. Nach einer Weile fragte ein Elf interessiert: „Kannst du Flöte spielen?“ Währenddessen zog er eine aus seinem Ärmel. Tony antwortete zögerlich: „Nein, Eigentlich nicht.“ Jetzt sprachen die Elfen einen Zauber aus. Nach dem der Elf ihm zwei Stücke gezeigt hatte, stürmte ein dunkel gekleideter Mann in den Raum. „Wo ist der Monddrache?“ Fragte der unheimliche Mann ungeduldig. Isabell redete mit honigsüßer Stimme, um ihn ein zu wickeln: „Monddrache? Hier ist kein Monddrache. Wie kommen sie darauf, dass hier einer sei.“ „Ich habe die Sternschnuppe eines gesehen, mit meinen ist er hier!“ meinte er streng. Isabell versuchte es noch mal: „Hier ist kei…!“ „So braucht ihr gar nicht erst an zu fangen.“ Unterbrach die unheimliche Gestalt ungestüm. Er fuhr fort: „So wo versteckt ihr den Drachen?“ Langsam wurde die Gestalt aufbrausend „Draußen.“ Antwortete Tony ängstlich. „Ich weiß auch, dass er hier nicht drinnen ist. Wo versteckt ihr ihn?“ „Er ist beim Brunnen.“ Erzählte ihm Tony. „Danke! Ich wünsche noch einen guten Tag.“ Mit diesen Worten, verließ er den Raum. „Schnell hinterher!“ sagte Reduran. „Dass war ein Jäger, du musst deinen Drachen schützen.“ Fügte er hinzu und schob Tony aus der Tür. Als Tony draußen war, fiel ihm das erste Lied, das Schlaflied der Elfen, ein. Während Tony es versuchte zu spielen, dachte er Pyoran. Ein leichtes funkeln kam aus der Flöte und um hüllte Tony. Er ging den Geheimgang nach unten zum Brunnen. Dort sah der den Mann, mit schwingender Peitsche, der erstarrt zu seien schien. Tony guckte sich um, was er sah konnte er nicht glauben, denn es schien so, als hätte er die Zeit angehalten. Nur Tony und Pyoran waren nicht betroffen. Tony schwang sich auf den Drachen, der bevor sie nach norden flohen, die Peitsche verkohlte. Als der dunkel gekleidete Mann wieder aus der Stasis erwachte, fing er furchtbar an zu fluchen: „Dass kann doch nicht angehen, dieser verrückte Junge. Muss mir den schönen Drachen vor der Nase wegschnappen. Ich habe drei Jahre gebraucht, um einen zu finden und dann so was! ...“

Er wurde dunkel. Tony und Pyoran suchten sich ’ne Lichtung an einem Wald aus, der an einem Fluss grenzte. Tony ging Feuerholz sammeln, während Pyoran das Abendbrot organisierte. Tony hatte das gesammelte Holz für ein Lagerfeuer vorbereitet, der nun versuchte es mit eigenen Händen zu entfachen. Doch nun kam Pyoran vom Fischen wieder, der das Feuer mit einem Ball aus seinem Maul zum lodern brachte. Tony guckte ihn darauf grimmig an. Er nahm sich einen von den Dreien, die Pyoran ihm mitgebracht hatten und spießte den Fisch auf einen Stock. „Soll ich dir helfen?“ fragte der Drache freundlich. „Nein, ich brauche keine Hilfe, dass kann ich alleine!“ antwortete Tony patzig. „Ich kann ’s schneller. Und mühe macht es mir auch nicht.“ Sagte Pyoran geduldig und grillte die anderen beiden Fische. Dann reichte er sie Tony, der sich vertrauensvoll an Pyoran schmiegte. Nach dem er die Fische gegessen hatte, fragte er: „Wie es aus, da wo du herkommst?“

Doch bevor Pyoran eine Antwort geben konnte, war auch schon Tony eingeschlafen. Pyoran guckte kurz nachdenklich zum sternenreichen Himmel und sehnte sich nach seiner Freundin.

Pyoran löschte das Feuer, in dem er es mit Erde bedeckte, das er mit seinem langen Schwanz dorthin beförderte. Tony deckte er vorsichtig mit einem seiner Flügel zu, dann legte auch er sich zu Ruh!

Am nächsten Morgen bekam Tony ein Schreck, denn sie waren von hungrigen Wölfen umzingelt. Pyoran machte sich langsam aus dem Staub, während Tony sich ängstlich an einen Baum kauerte. Die Wölfe kamen immer näher. Tony wagte kaum noch zu Atem. Als die Wölfe fast Tony erreicht hatten, trottete Pyoran an, mit ein paar Fischen im Maul. Er warf die Fische den Wölfen zu, die vorsichtig beschnupperten. Die Wölfe guckten sich an. Sie entschieden sich dafür; mit den Fisch ab zu hauen. Pyoran ging noch mal fischen, Tony jedoch legte die Hände auf Boden um zu spüren ob was kommt, Er merkte nur, dass sein Drache näher kam. Pyoran fragte interessiert: „Hast du was verloren?“ „Nein, ich versuche mich irgendwie nützlich zu machen.“ Sagte Tony kleinlaut. Tony aß dennoch mit freunden die Fische, die ihm Pyoran gebraten hatte. Nachdem Tony gegessen hatte, schwang er sich auf den Rücken des Drachen, der sich nun in die Lüfte erhob. „Wohin nun?“ Fragte Pyoran neugierig und guckte zu Tony.

Tony wusste nicht was er tuhen solle, aus irgendeinem Grund spürte er, dass sie in eine Bestimmte Richtung fliegen sollten. Tony zeigte mit dem Finger in nordwestliche Richtung. Sie waren eine Weile geflogen. „Dort!“ sagte Tony und zeigte mit dem Finger auf ein Dorf in dem ein kleiner Riese wütete. Pyoran legte die Flügel an, um für einen Blitzangriff tempo zu gewinnen. Tony sagte schnell: „Menrah te-Ice.“ Doch der Blitz hatte wieder fast Tony und seinen Freund getroffen, wäre Pyoran nicht ausgewichen, denn der Blitz ist schon wieder abgeprallt. Tony konzentrierte sich beim zweiten Mal besser und vereiste den Riesen. Pyoran jedoch taute ihn wieder auf. Nun war der Riese auf unsere Freunde sauer. Tony zögerte nicht und sie spielten das Spiel noch mal. Der Riese war verwirrt und fragte: „Warum tut ihr das?“ „Erstens um dich zur Vernunft zu bringen, zweitens um dich zu fragen: warum du wütend bist?“ sagte Tony käs. „Nun, es kommt daher“, meinte der Riese; „dass irgendwelche Kobolde, meine wunderschöne Wohnung verwüstet haben!“ „Habt ihr seine Wohnung durcheinander gebracht?“ Fragte Tony das Volk, nach dem er gelandet war. Zwei Gestalten lösten sich aus der Menge, die sich angesammelt hatte, nach dem der Riese nicht mehr tobte, er eine meinte: „Denn Saustall, den der Riese schön nennt, …“ „Saustall! Es ist eine schöne, ordentliche Troll Wohnung.“ Unterbrach sie der Riese wütend. „Ja, ja und so sie auch aus. Überall liegt Krempel.“ Sagten die Kobolde höhnisch. „Krempel?“ Rief der reise wütend und stampfte mit den Fuß auf,

So dass die Dächer der Häuser hoch flogen. Sie prallten scheppernd auf ihren Ort zurück. Pyoran wurde der Streit zu fiel und er lies einen Schrei los, dass allen angst und bange wurden. Tony nutzte die Gelegenheit, um zu fragen: „Was habt ihr dort in der Wohnung gesucht?“ Der eine erwiderte: „Futter, seit dem der Riese in der nähe ist, haben wir kaum was zu essen! Denn alle Tiere sind verschwunden.“ „Riese du bringst die Tiere fürs Abendessen. Ihr Sieben bringt die Wohnung des Riesen in Topform und wir beide holen Holz für die Reparaturen. So Streit beseitigt.“ Sprach Tony. Der Riese nickte und das Volk schien auch nichts dagegen zu haben.

 

Neue Abenteuer

Die letzten Reparaturen waren fast abgeschossen, als der Riese mit Zwei aufgespießten Elefanten wiederkam. Die Aufräumkolone saß bei dem Riese auf der Schulten. Am Abend gab es ein großes Versöhnungsfest. Pyoran hat das Feuer angemacht, der Riese drehte die Spieße und eine kleine Band gab es auch. Dem Riese gefiel die Musik, dann er wippte zum Takt. Nach dem Pyoran und Tony ein bisschen Gegessen hatten, verließen sie die Gesellschaft heimlich. Sie verkrochen sich im Wald, wo sie sich ein ruhiges Plätzchen suchten, um zu schlafen.

Tony wachte auf, er dachte nach, denn Pyoran war noch nicht wach. Er dachte über das nach, was er schon in dieser fremden Welt erlebt hat: „die fliegenden Einhörner, an exotische Zaubersprüche, magische Orte mit fielen Geheimnissen und an die Rezepte, die die Elfen ständig kochten. – Rezepte, Gerichte?“ Ah schoss es ihm plötzlich durch den Kopf. Er dachte an einige Gerichte: „Brennnisselauflauf, ääh. Ackerschachtelhalmpüree_ ne. Regenwurmsufflee, Regenwurm Hmm.“ Tony ging tiefer in den Wald um Beeren und Pilze zu sammeln. Als er wieder kam, war Pyoran nicht da. Er war der Meinung: Er ist wahrscheinlich jagen oder fischen. Das Soufflee war fast fertig, doch von Pyoran war keine Spur. Jetzt wurde ihm flau im Magen, in diesem Zustand hätte er sowieso nichts essen können! Also rief er nach seinem Freund. Sein Freund antwortete mit einem gellenden Schrei. Das Amulett fing an zu glühen und Tony spürte, dass etwas nicht stimmte. Er folgte dem Ruf seines Freundes, was er sah stockte ihm der Atem. Da war doch tatsächlich sein freundlicher Drache in dem Netz einer riesigen, fetten Spinne fest. Nachdem er wieder zu Atem kam, fing er an seine Flöte zu suchen. Er spielte das zweite Lied: Der Traum vom Wald. Er spielte die Musik, so dass Funken aus der Flöte kam.

Nebel zog auf, geisterhafte Wesen flogen auf Netz zu. Sobald Tony aufhörte zu Spielen verzogen sich die Nebelgeister, so wie sie gekommen waren. Nachdem sich der Nebel verzogen hatte, sah Tony, dass sein Freund frei war und die Spinne zappelnd im Netz hing. Die Spinne flehte: „Bitte tötet mich nicht. Bitte nicht!“ Aber Tony und Pyoran beachteten die Spinne gar nicht mehr, denn mit Gedanken waren sie schon am Lagerplatz. Tony wunderte sich sehr, da wo sein Feuer mit dem essen war stand jetzt, eine große Weide. Die Verwunderung wurde noch größer, als sie anfing sich zu bedanken. Sie sprach: „danke, dass du mich aus dem Schlaf befreit hast.“ „Wie, wat, aufgeweckt? Ich wollte doch nur was kochen! Und aus welchem Schlaf eigentlich?“ fragte Tony, während er sich am Kopf kratzte. „Also“, fing der Baum an zu erklären; „es gibt Bäume die haben die Fähigkeit die Welt zu verändern. Die sehen die Welt in einem ganz anderen Licht. Sie bekommen alle 500 Jahre einen Samenkorn, das vom Wind und den Klängen der Erde, an einem besonderen Ort getragen wird. Nur unter gewissen Umständen und magischen Klängen geweckt werden können, um zu Keimen. Dass nennen wir: Schlaf der Klänge.“ Nach einer kleinen Pause führte sie fort: „So, nur wenige kennen die alten Melodien, die uns wecken und spielen sie im richtigen Rhythmus, darum bleiben viele im Schlaf und Sterben. Deswegen habe ich mich bei dir bedankt.“ Tony war so fasziniert, dass er nichts sagte. „Hast du Hunger?“ unter brach Pyoran die Stille. Pyoran flog einmal um den Baum herum, um von dort zu jagen. „Achte auf meine Worte.“ Sagte die Weide: „Wenn du in Not bist, wird dich die Natur führen. Behandle sie gut, dann werden sie dir Weißheit lehren.“ Von hinten kam ein Einhorn. Es stupste Tony spielerisch an und fragte: „Hast du Hunger?“ Es führte Tony auf eine Lichtung. wo viele Pilze und Sträucher mit Beeren standen. Die Pilze konnte man alle essen, die Beeren der Sträucher schmeckten süß. Nachdem Tony satt war, traf er sich mit seinem Gefährten am Baum.

Sie flogen weiter nach Westen, bis sie ein süß, lockenden Gesang hörten. Pyoran drehte nach Norden, in die Richtung woher der Gesang kam. Sie landeten an einem kleinen, mit Schilf bewachsenen Weiher. Dort badete eine Nymphe, die dabei fröhlich Sang. „Oh, Gäste? Ich bin Ivona.“ Sagte die Nymphe, als sie Pyoran und Tony bemerkte. „Warum seit ihr hier?“ wollte Ivona wissen. Tony antwortete: „Du hast uns doch gelockt.“ „Es war mir nicht bewusst!“ meinte Ivona unschuldig. „Aber du hast einen schönen Drachen.“ Flüsterte sie, mit einem grinsen, dann fing sie an Pyoran zu locken. Tony bemerkte nun, dass sein Drache in Gefahr war. Er zog seine Flöte her vor. Das Lied was er spielte, war der Ruf des Waldes. „Hilfe, was soll das, was ist das?“ rief Ivona, die sich nicht bewegen konnte, weil ein Schwarm sie umzingelte. „Es war ein Scherz!“ versuchte sie ihre Haut zu retten. Tony hörte auf zu spielen, sogleich verzog er sich und ließ Ivona frei. „Was hattest du mit meinem Drachen vor?“ fragte Tony wütend. „Nichts“, erwiderte Ivona; „ich wollte nur sehen wie du reagierst!“ „Wie dachtest du; wie ich sonst reagiert hätte.“ sagte Tony patzig. „Kein Grund zur Aufregung, ich wollte dich nur testen.“ Versuchte sie, Tony zu beruhigen. Tony grummelte: „Ach so, nur ein Test und dafür...“ „ Ist gut, ist doch gar nichts passiert!“ beruhigte Pyoran Tony; „und für was wolltest du ihn testen.“ „Ist jetzt nicht wichtig. Kommt, folgt mir!“ warf Ivona zurück. „Ja, ja damit du uns fressen kannst, oder wie?“ sagte Tony, während er ihr ein bösen Blick zu warf.

„Ist in Ordnung, wir können ihr vertrauen!“ entgegnete Pyoran. „Kommt schnell!“ sagte Ivona, als Tony zögerlich, auf Pyorans Rücken stieg. Sie tauchten in den See ein.

Ans Ufer trat nun der dunkle Jäger und er suchte das Gebiet ab, um spuren zu finden in welche Richtung sie verschwunden sind, doch er fand keine Abdrücke. Voller Wut kickte er einen Stein in den See, der langsam zu Boden sang. Als der Stein aufschlug, weckte er eine Sirene. Die zuschreien anfing, während sie auftauchte. Der Jäger hielt sich die Ohren zu, als er in den Wald flüchtete. Dabei schrie er: „Seit dem der Junge diesen Drachen hat, hab ich immer nur Pech.“

 

Ereignisse in Avoranda

Ivona führte Tony und Pyoran durch lange Wasserpflanzen, die nur wenig Tageslicht durch ließen. Sie sahen nur wenige Fische, in dieser Landschaft. Als sie an eine versunkene Stadt kamen, fragte Tony: „Wo sind wir hier?“ „Avoranda, die geheime Stadt der Nymphen!“ meinte Ivona. Nun wollte Tony durch das Tor schwimmen, da versperrte eine riesige grün, bläulich schimmernde Schlange ihnen den Weg und sagte: „Das Geheimnis der Nymphen ist nicht für euch bestimmt. Nun werde ich euch fressen!“

„Nein, wirst du nicht!“ sagte Ivona; „denn ich habe sie eingeladen und Der hier, hat sehr fiel Macht!“ Während sie das sagte, deutete sie auf Tony. „Ah_ also eine Verräterin!“ sagte die Schlange. „Hei, Ivona“ sagte ein Nymph; „die gehören zu mir.“ Die Schlange drehte sich um und sagte: „Ja, mein Prinz!“ Sie verzog sich nun. „Wie, du kennst den Prinzen der Nymphen.“ Fragte Tony ungläubig. Ivona erwiderte: „Ich kenne ihn nicht nur, sonder ich bin auch mit ihm gut befreundet!“ „Ich bin Dorgona, der Prinz von Avoranda. Kommt mit, ihr müsst dringend meinen Vater kennen lernen.“ meinte der Prinz. Sie kamen an einen mächtigen Palast. Sie gingen durch eine große Halle, mit fielen Wappen an den Wänden. Über den Eingang zum Thronsaal stand was in Elbisch. Tony blieb stehen. Die anderen guckten ihn verwundert an. Tony hob das Amulett so, dass es die Zeichen verdeckte. Nun las er vor, was das Amulett übersetzte: „Friede und Freude für die Stadt Avoranda!“ Dorgona sagte erstaunt: „Woher weißt du, was über unserem Wappen steht. Oh, du bist ja auch, der Träger des Amuletts.“ Als der König sie empfing, sagte er: „Du musst Tony sein, von dem die Pflanzen singen und die Tiere reden.“ „Ja, warum? Bin ich denn so berühmt.“ meinte Tony zögerlich. „Ich habe eine Aufgabe für dich!“ sagte der König, der ihn

in einem runden Raum mit einer seltsamen Atmosphäre führte, der irgendwo hinter-dem Thronsaal war. Auf dem Boden war der Zahn des Drachen abgebildet. „Die Aufgabe besteht da drin: Er gründe das Geheimnis des Raumes und gebe ihm die Energie zurück.“ Mit diesen Worten verließ er den Raum und ließ Tony allein zurück, damit er nachdenken konnte. Tony versuchte sich an die Worte zu erinnern, die auf dem Amulett standen. Er fing an: „Der Graf des Drachen. Nein, so war das nicht!“ „Das Amulett von Tarem. Nein.“ sagte er Kopf schüttelnd, und fuhr fort: „Der Zahn des Drachen, ist zum Leben erwacht.“ So gleich, als er die Worte gesprochen hatte, fingen die ersten Worte an zu glühen, die in dem äußeren Kranz standen. Er sprach weiter den Text, bis alle Buchstaben in dem Kranz glühten. Nun sprach er die Symbole, die an der Decke standen:

„Tarem dawor sinja Raspares, Nineak rado nondares,

djanradee soras nines, Sodewin neja dores!“

Tony wusste nicht, wie so er Elbisch kannte. Vermutlich lag es an der Kraft des Amuletts. An den vier Himmelsrichtungen, fingen plötzlich elbische Runen an sich zu schreiben. In der Mitte des Raumes erhob sich eine bauchhohe Säule, die ein Loch hatte.

Tony wusste nicht wie ihm geschah, er nahm das Amulett ab und steckte es in die Öffnung, danach drehte er daran. Es kam ein Drachenkopf aus der Wand, mit rot glühenden Augen. Die Neugier hatte ihn gepackt und so vergaß er sein Amulett. Er ging durch sein geöffnetes Maul. Er erschrak sich sehr, denn vor ihm schlängelte sich eine riesige Python. „Was suchst du hier?“ fragte sie und kroch langsam näher. „Ich bin nicht dein Abendessen.“ Sagte Tony. Die Schlange sagte: „Warum nicht, ich habe seit Jahren nichts zwischen die Kiefer gekriegt.

Dass ließ sich Tony nicht gefallen, so sagte er: „Warandor.“ Und warf den Feuerball an die Decke. Nun tropfte ein Stück der Decke auf den Schwanz der Schlange. Doch als Schlange entsetzlich auf schrie, vereiste Tony ihr Maul. Die Python wandte sich vor Schmerz und Verzweiflung. Irgendwie tat ihm die Schlange leid, so taute er sie wieder auf. Die Schlange entschuldigte sich und meinte: „Es war nicht ernst gemeint, ich wollte nur sehen ob du wirklich, der Träger vom Zahn des Drachen und auch würdig bist.“ „Würdig für was?“ wollte Tony wissen. Doch die Schlange erwiderte: „Das tut nicht zur Sache. Komm ich muss dir etwas zeigen.“ Die Schlange schwamm durchs Loch in der Decke. Tony ging in den Raum mit dem Sockel und zog das Amulett heraus. In diesem Moment versank der Sockel wieder im Boden. Nun verließ er zügig den Raum, dabei ist ihm gar nicht aufgefallen, dass das Symbol auf dem Boden nicht erloschen ist. Als er in den Thronsaal kam, bedankte dich der König: „Danke, dass du den Zauber von Avoranda wieder hergestellt hast.“ Doch Tony hastete durch den Thronsaal nach draußen, wo Pyoran ungeduldig auf ihn wartete. Pyoran fragte besorgt: „Gehst dir gut, da war doch eine Python?“ „mir geht’s gut, und zur Python muss ich.“

 

Der Tempel der Medusa

Er fand die Python vor einem Gebäude mit Säulen, sie sprach: „Doch wirst du was finden was dir nützlich sein wird.“ Tony betrat den Tempel, dort sah er Staturen von Nymphen, Seemännern und etwas wie ein Mensch mit einem Drachenschwanz aussah. Tony sagte: „Lichte erstrahle, Schatten sollen fliehen. Lichte erstrahle, ich will sehen.“ Der Raum erstrahlte jetzt im einem grünlich, schimmernden Licht, doch die Bilder an den Wänden hatten rote Augen, Was den Raum noch unheimlicher machte. Tony ging durch einen gang der sich an der rechten Seite befand. Er fühle sich irgendwie beobachtet.

Er drehte sich um und sagte: „Menrah te-Ice“ Doch der Eisblitz prallte ab und erlosch hinter ihm an der Wand. Er ding ein paar Meter, dann drehte er sich wieder um und dachte es. Diesmal erlosch der Eisblitz wieder an der Wand. Nun dachte er: „ so ein mist, schon wieder die Wand.“ Tony schloss die Augen. Jetzt sah er die Gestalt deutlicher. Er schoss und sogleich erstarrte sie im Eis. Tony ging auf sie zu und erstarre, denn er hatte eine Medusa vereist und wunderte warum er nicht zu Stein geworden war. Tony schloss wieder die Augen, so sah einen Drachen, der durch die Räume glitt: Er folgte dem Drachen und wich keinem Stein ab. So kam er in eine Halle mit einem Altar. Tony öffnete nun wieder die Augen. Als Tony den Altar berührte, wurde ihm schwindelig und er sah:

Die Halle ihm güldenem Glanz der Fackeln und vier Personen mit ägyptischen Masken trugen eine mumifizierte Medusa durch die Halle und legten sie in den geöffneten Altar. Der mit der Schakalmaske, der am Kopfende stand, Schrieb mit Hilfe von Magie Hieroglyphen in den Deckel. Als Tony aus der Vision auf wachte und sich den Deckel des Steinsarg genau ansah. Entdeckte er die Symbole: d ۩Ѱ…ƒ

Es bedeutet: Hier liegt verborgen, was Tod dir bring. Tony öffnete den Sarg und sah die mumifizierte Medusa um den Hals trug sie einen kleinen Zahn an einem Lederband. Tony wollte sich das Halsband greifen, doch die Medusa erhob sich und hielt seinen Arm fest. Tony erschrak und wollte flüchten, doch das gelang nicht, weil ersten war er starr vor Schreck und zweiten hielt ihm die Medusa fest.

Sie sprach: „Wer bist du und was willst du?“ Tony sagte was das Amulett meinte: „Der Wächter von Tarem, Sohn von Dragoran, ich bin hier um das zweite Zeitalter der Drachen einzuleiten.“

Nachdem Tony die Worte gesprochen hatte, zerfiel die Mumie zu Staub, was zurückblieb war nur der Zahn.

Was soll das?“ rief er laut. Jetzt erst fiel ihm auf, dass der Zahn des Drachen oben eine Öffnung hatte. Nun schob Tony den Zahn der Medusa in den Zahn des Drachen. Zur seiner Verwunderung passte er wie angegossen. Er ging in die Vorhalle, wo die Python dabei war sich mit Lichtpunkten aufzulösen. Sie sagte: „Danke für meine Freiheit.“ Draußen in Avoranda stand Pyoran und fragte: „Geht es dir gut, da drin war doch eine Python.“ „Ich weiß, mir geht es gut“ antwortete er kess. Im Thronsaal meinte der König: „Geh zur Halle der Drachen, die Bibliothek gibt dir mehr Auskunft über deine Aufgabe und Fähigkeiten.“ So flogen sie nach Norden.

 

Die Halle der Drachen

Sie flogen über einen Wald, aus dem merkwürdige Schreie kamen. Sie landeten auf einer Lichtung auf der ein Stein lag. Symbole, bzw. Drachen Runen waren in einem Kreis angeordnet. Tony sah nun auch woher die laute kamen. Ein Einhorn hatte sich ein Bein gebrochen und schrie um Hilfe, aber auf Feeaness, die uralte Sprache der Feen.

Bitte nicht, lass mich in Würde sterben. Friss mich, aber bitte nehm mir nicht mein Horn, “ flehte es Tony an, als er ihr Horn berührte. „Keine Angst, ich nehm dir nicht dein Horn, ich werde dich heilen.“

Heile mich, nur wenige tun das. Die meisten können das nicht!“

Tony berührte mit der einen Hand das Horn und mit der anderen Hand strich er mit dem Amulett über das gebrochene Bein.

Er spürte, wie die Energie durch seinen ganzen Körper floss. Nun schloss er die Augen und sprach: „Djnara werdra manrada“ Es bedeutet: im Dienste des Drachen. In diesem Augenblick sprühten Funken aus dem Amulett. Die Funken umkreisten das verletzte Bein und heilte es.

Das Einhorn stand auf und bedankte sich. „Hinter diesem Stein ist Macht verborgen“, sagte sie und berührte den Stein. Als er sich zur Seite schob, ließ er eine Treppe frei. Tony folgte dem Weg. An einem Holzbogen stand: Hier ruht der letzte Drache, der zusammen mit den Feen spielte! 1703. „Seltsam“ dachte Tony, „nach welcher Zeitrechnung“. Er ging sich wundernd weiter. Dort sah er in gleißendem Licht ein Ei. Welcher Drache ist wohl gemeint? Seine Mutter oder das geschlüpfte Kind. Nach genauerer Betrachtung sah er, dass das Ei unversehrt war. „He Pyoran komm mal runter, ich muss dich was fragen!“ Pyoran segelte in die Höhle. Tony fragte: „dort steht 1703 nach welcher Zeitrechnung und was machen wir mit dem Drachenei?“  „Ich weiß nicht!“ meinte Pyoran ahnungslos. „Nehmen wir es mit?“ erforschte Tony. „Nein“, erwiderte Pyoran; „lassen wir es schlafen, bis die Elfen in den Drachenwald zurück gekehrt sind. Tony las die Runen vor und der Sein schob sich knirschend über den Eingang. In der Mitte des Waldes stand auf einer großen Lichtung die Halle der Drachen.

Als sie die Halle betraten, sahen sie links und rechts Staturen von mächtigen Drachen.

In der Mitte der Halle stand ein großer Elf mit dunkler Haut und einem Drachenschwanz, der einen Drachenstab in der Hand hielt. Und sagte, als er sie sah: „Haha du Zwerg willst der Auserwählte sein, das ist doch ein Witz. Haha. Doch wenn du wirklich der Auserwählte bist, dann musst du fünf Artefakte besorgen; der erste liegt im Südwesten von hier!“ Als Tony und Pyoran gingen lachte er weiter, und wenn er sich nicht auf sein Stab gestützt hätte, wäre er um gekippt vor lachen.

Tony dachte: „So ein Schrott, aus der Richtung kommen wir doch gerade.“ Sie flogen über den Wald, am Abend kamen sie am Rand des Waldes. Da hinter lag eine Wüste aus Sand. Pyoran meinte: „Wir sollten hier halt machen, wer weiß was und dort erwartet!“

Am nächsten Morgen brachte Pyoran Tony was Gebratenes. „Was ist das“, wollte Tony wissen. Pyoran antwortet ihm: „Ein Wüstentier.“ Tony stieg auf Pyoran, nachdem er es gegessen hatte. Sie flogen in Richtung Westen / Südwesten. Nach einer Weile schoss plötzlich ein großer Wüstenwurm aus der Erde. Pyoran spie ihm einen großen Feuerball ins Maul. Als Tony ihm das Maul vereiste, drehte er ab, denn es gab leichtere Beute. Pyoran flog einmal in Kreis, um die Orientierung wieder zubekommen. Am Horizont sahen sie eine Pyramide. Sie flogen darauf zu. Nun landeten sie und wurden von Wüstenspringern attackiert. Pyoran grillte sie alle, jetzt wusste Tony auch was er gegessen hatte.

An den Wänden waren seltsame Hieroglyphen und Abbildungen von Sphinxen. Er ging durch ein Labyrinth  von Gängen, irgendwie schien er zu Spüren wo er hin musste. Nun kam er in einen Raum mit brennenden Fackeln an den Wänden. Vor ihm waren zwei kniende Sphinxen, die zu Schlafen schien. Die Symbole auf dem Amulett fingen an zu glühen. Jetzt erwachten die beiden Sphinxen sprachen synchron: „Wen musst du Wecken, um die Geheimnisse von Avoranda zu erfahren?“ Der gesprochene Satz hallte von den Wänden wieder, so das es sich anhörte als würden es viele Sagen. Tony tat Ahnungslos und sagte: „Wo liegt den Avoranda!“ „Wenn du es nicht weißt werden wir kämpfen.“ antworteten die beiden. „Wartet mal“, meinte Tony; „Vielleicht mit dem Zahn von Draveon.“ Die Sphinxen erhoben sich gleichzeitig und ließen die Pranken zu Boden fallen. Wütend sagten sie: „Woher weist du das? Aber hier ist der Weg zum Artefakt.“ Tony sah das im Boden eine Tür war, die unter Staub und Sand verdeckt war. Er ging eine schmale Treppe hinunter.

Am ende des Weges war eine Sphinx erleuchtet, sonst war um ihn herum Dunkelheit. Tony wusste nicht, was er machen sollte. Er beugte sich über die Sphinx. Versehentlich berührte er mit dem Amulett die Sphinx und sie verfiel zu Staub, bis auf eine glänzende Pranke. Nun ging Tony zu Pyoran vor der Pyramide. Pyoran fragte neugierig: „und was gefunden?“ „Ja, nur eine Pranke!“ antwortete Tony. Daraufhin antwortete Pyoran: „Wie die Pranke der Sphinx, die ist sehr selten.“ Sie flogen zurück in Richtung Halle der Drachen auf halben Wege mussten sie wieder landen, denn es war schon dunkel geworden und beide waren erschöpft.

Am nächsten Morgen war Tony zu erst wach und fing an Früchte zu sammeln. Als Tony zurück kam, öffnete Pyoran schläfrig ein Auge und entgegnete: „Schon wach!“ Danach gähnte er ausgiebig. Tony erwiderte: „Ja, und auch schon Frühstück geholt.“  „was gibt es denn?“ fragte Pyoran neugierig. Tony erzählte: „Es gibt ein Müsli aus Himbeeren, Heidelbeeren, Sonnenblumenkernen und Harpyienwurzel (Ihr könnt auch Weizen-,  Roggenschrot nehmen).“ „Nur wenige essen Harpyienwurzel, die sollen eigenartige Inhaltsstoffe haben.“ Sagte Pyoran. „Iss!“ forderte Tony ihm auf. Zusammen aßen sie das Müsli. Pyoran fühlte ein Kribbeln in der Magengegend. Er spürte wie eigenartige, neue Energien durch seinen Körper flossen und er fühlte sich stärker. Tony schwang sich gut gelaunt auf Pyoran, nun flogen sie wieder zur Halle der Drachen. Tony stieg von Pyoran. „Und gescheitert?“ fragte der Elf hämisch. Tony holte ohne was zu sagen die Pranke aus der Tasche. Er legte das Artefakt auf das erste Symbol und das Symbol wurde vom Artefakt aktiviert, schwebte die Pranke in ½ m Höhe. „Gut, das nächste findest du im westen.“ Sagte der Elf schroff. Tony stieg auf Pyoran. Sie flogen nach westen, bis sie Türme sahen. „eine Stadt? Lass uns lieber tiefer gehen!“ meinte Tony, auch Pyoran stimmte ihm zu. So kamen sie an ein großes Tor mit Türmen links und rechts. An dem Tor stand:

 

Dies ist das Labyrinth

Von König Minodon

Wer Mut hat, trete ein.

 

Daneben war ein Kopf eines Minotaurus abgebildet.

 

Tony legte eine flache Hand gegen das Tor und drückte, sie ging erstaunlich leicht auf. Die zwei Meter hohen Wände bestanden aus Hainbuchenhecken mit Brombeerpflanzen drin. Gleich als Tony rein ging kam er an eine Weggabelung. Tony ging nach links, nun hatte der Weg eine leichte rechts Neigung. Nach dem der Weg sich wieder gabelte, ging Tony wieder nach links, doch wieder hatte der Weg eine leichte rechts Neigung. An einer Spitze angekommen, ging er den rechten Weg, der eine rechts Neigung hatte. Nach einer Weile gabelte sich der Weg in eine Schnecke und rechts. Tony hielt das Amulett fest. Er ging nach rechts und der Weg hatte eine links Neigung. An der nächsten Weggabelung entschied sich Tony sich für links. Nachdem er durch eine Schnecke gegangen war, tauchte links plötzlich ein Eingang auf. Dahinter war schon wieder eine Weggabelung, er entschied sich für links. Nach einigen Metern hatte machte der Weg eine 90° Drehung nach rechts.

Jetzt stand er einem großen Minotaurus gegen über. Der Minotaurus rannte mit erhobenen Schwert auf Tony zu. Tony sagte: „Teras tepor“ und er wurde durchsichtig.

Tony fragte: „warum bist du so Sauer auf mich?“ Der Minotaurus erwiderte: „Weil ich vor fielen Jahren in diese Gestalt verwandelt worden bin! Ich glaube du wärst auch sauer. Wenn du 12 Jahre in diesem Labyrinth umherirrst.“ „Ich bin der Meinung, dass ich dir helfen kann!“ meinte Tony „warum du?“ forschte der Minotaurus. Tony wurde wieder sichtbar und sagte: „ Hörmal, ich habe den Zahn des Drachen, und der verleiht mir kraft.“ Nun reichte Tony ihm die Hand. Der Minotaurus zog an seinen Hörnern. Jetzt wurde er in einen dichten Nebel gehüllt. Nachdem der Nebel verraucht war, stand dort König Minodon mit den Hörnern in beiden Händen. „hier!“ sagte König Minodon und reichte ihm einer der Beiden Hörnern, „Mit Mut und Vertrauen hast du den Bann gebrochen.“ „Welcher Bann?“ fragte Tony verwundert; „ich habe doch nichts getan.“ „Doch, du hast mir vertraut ohne mich zu-kennen. Ich hätte dich töten können und das Weist du.“ Er klärte König Minodon. Tony bedankte sich, um kurz darauf Pyoran zu rufen. Der Monddrache kam ins Labyrinth geschwebt. König Minodon erforschte: „Könnt ihr mich zu meinem Palast mit nehmen, ihr bekommt Kost und Unterkunft gratis!“ Tony nahm das Angebot an, doch je näher sie dem Palast im Norden kam, desto Unheimlicher wurde ihm. Er hatte eine dunkle Vorahnung, als würde etwas schreckliches Passieren und er sollte recht behalten.

 

Im Palast von König Minodon

Am Palast angekommen führten sie Pyoran in einen Stall. Dort standen Einhörner und einige Pegasusse in den Boxen. Am ende gab es zwei Boxen wo Pegasus-, Drachenmischling drinnen Standen. Kopf und Statur von einem Pegasus, aber keine Beine und einen Drachenschwanz. Sie hatten schöne, glänzende, gefiederte Flügel. Minodon erklärte: „Das sind Dracey`s, sie sind wendiger als Drachen und haben eine höhere Ausdauer als Einhörner! Das eine heißt Viwien und der andere Trapak.“ Nun wurde Tony sein Zimmer gezeigt.

Es war ein geräumiges Zimmer mit goldenen Verzierungen an den Wänden, mit einem großen Himmelbett und einem Schreibtisch gegenüber, dort war auf ein Bücherregal, das so groß war, dass es eine eigene rollende Leiter hatte. Tony nun durch lange Gänge ins Esszimmer geführt. Auf einer langen Tafel waren die schönsten Speisen, die man sich nur vorstellen kann. Rebhuhn-braten, Spanferkel, zich verschiedene Sausen und vieles mehr. Nachdem er Gegessen hatte, wurde er auf einmal hundemüde, obwohl es erst Mittags war. Sie geleiteten Tony auf sein Zimmer. Er wachte mitten in der Nacht auf. Tony ging hinab zum Stall. Pyoran begrüßte ihm leise. Tony kraulte Pyoran den Kopf, es war alles in Ordnung, so legte er sich wieder ins Bett. Tony zog seine Klamotten an. „Oh“ dachte er bei sich; „frisch gewaschen.“ Nun ging er ins Esszimmer, wo der König geduldig wartete. „Komm, setz dich!“ forderte er Tony auf. Tony tat es. Dort gab es zich verschiedene Arten von Brötchen, 20 verschiedene Wurst und Käse Sorten, Eier: gebraten, gekocht, paniert, in Soße oder mit Kräutern. Tony entschied sich für ein Sesambrötchen mit Rührei. Minodon fragte: „Hast du gut geschlafen?“ „Eigentlich schon und irgendwie nicht, alles so ungewohnt.“ Meinte Tony. König Minodon erwiderte: „Kommt vor, morgen sehen wir weiter!“ Nach dem er eine Weile gegessen hatte, fragte der König: „Hast du Lust einen ausritt aus unseren Dracey`s?“ Tony stimmte zu; „Ja, gerne!“ Sie singen in den Stall. Am stand der Sonne abschätzend, mag es wohl 10 Uhr gewesen sein. Tony stieg auf Viwien, während Minodon Trapak nahm. Minodon erklärte: „Sei vorsichtig, Viwien ist manchmal übermütig.“ Sie flogen nach westen, damit Tony das Artefakt nicht abliefern konnte und um mehr Zeit verstreichen zulassen. Wenn sie dort gewesen wären, hätte Tony an seinen Drachen gedacht, doch dass wollte König Minodon um jeden Preis verhindern. Die Dracey`s waren wirklich schnell. Als sie nämlich über die Wüste heizten, flog der Sand in riesigen Wellen an ihnen vorbei. Nun kamen sie an ein Gebirge mit tiefen Schluchten: „Jetzt kannst du dein Geschick unter Beweis stellen.“ Tony erkundete die Schlucht. Bei jeder Kuppe wurde er schneller. So kam es, dass er ein Rudel Harpyien aufscheuchte. Er machte einen Satz um sie zu verwirren, doch es klappte nicht. So begann eine heiße Verfolgungsjagd. Tony war nicht schlecht, aber ausreichend war es noch nicht.

Nun schraubte er sich durch einen Tunnel und zog am Ende senkrecht in die Höhe. Es hätte auch geklappt, wenn sich nicht eine Harpyie umgedreht und die Anderen informiert hätte.

Der Dracey hatte sehr viel Vertrauen zu Tony, sonst hätte es nicht geklappt. Er ließ sich hunderte Meter in die Schlucht fallen um Tempo zu gewinnen. Tony schloss die Augen, so konnte er die Kraft des Amulettes nutzen, um halsbrecherische Manöver durchzuführen. Einer nach dem Anderen gab auf oder wurde ausgeschaltet. König Minodon war verdutzt, dass Tony erstens mit dreifachem Tempo an ihnen vorbei-heizte und zweitens eine Harpyie hinter sich hatte. Als König Minodon ihn fast eingeholt hatte, war es auch schwierig mit Tony Schritt zu halten. Tony fing auf einmal an das Tempo zu drosseln. König Minodon schrie: „Du bist immer noch zu schnell!“. Minodon wurde schneller langsamer als Tony. Das Schloss kam in Sicht. Tony kam Punkt genau in der Box zum Stehen, während Minodon zum Stehen kam. „Bist du nicht mehr ganz dicht, so schnell in den Stall rein zufliegen. Die Tiere könnten sich erschrecken. Aber trotzdem meine Hochachtung, so gut wie du ist selten jemand geflogen. Sonst hätte Viwien dich abgeschüttelt.

Tony guckte sich um, doch Pyoran war nicht zu sehen. „Wo ist mein Drache?“ Sagte Tony leicht gereizt. Minodon erwiderte: „Vielleicht ist er abgehauen!“ „Garantiert nicht. So wo ist er?“ Meinte Tony barsch. „Ich weiß es nicht.“ Sagte Minodon hämisch. Plötzlich bekam Tony einen Schlag auf den Kopf. Es wurde schwarz um ihn herum.

Der Vollmond stand hoch am Himmel und schien in Tonys Zimmer. Tony wachte wieder auf. „Wo bin ich?“ Dachte Tony. Er blickte sich um. Dabei erkannte er, dass er in seinem Zimmer im Schloss lag. Was war geschehen? Tony fasste sich an den Kopf, der ihm dröhnte. „Niedergeschlagen, ich wurde niedergeschlagen“ Dachte Tony. „Wie spät mag es wohl sein?“ Grübelte er. Unten in der Eingangshalle schlug die große Standuhr 12 Uhr. Tony schreckte aus seinen Gedanken. „Mein Drache Pyoran“ Schoß es ihm durch den Kopf. Er stand auf und schrie: „Pyoran“. Doch nichts rührte sich. Er hob sein Amulett in die Höhe, darauf sagte er: „Dabis sewo Gigeru.“ Was bedeutet: Wo ist mein Freund.

Aus dem Zahn schoss ein Blitz, der einen glänzenden Schweif hinterließ. Er folgte dem Blitz in die Kellergewölbe. Vor einer gusseisernen Tür, wo ein Drache mit einem Minotauruskopf abgebildet war, blieb er stehen und ahnte schreckliches.

Tony berührte die Abbildung mit dem Zahn, die sich darauf quietschend öffnete. Er betrat eine Halle, wo rechts und links Behälter standen, die mit grünlich oder bläulich schimmernder Flüssigkeiten befüllt waren. Tony bekam ein Schreck und ihm wurde auch übel, denn in den Behältern waren seltsame Kreaturen; Kreuzungen zwischen Drachen, Elfen, Einhörnern und Zentauren. Tony teleportierte sich durch den halben Raum, denn er konnte den Anblick nicht ertragen. „Warandor!“ sagte er und hielt den Feuerball einen Augenblick in der Hand. Darauf schleuderte er den Feuerball gegen die Tür, die augenblicklich zersprang. Auf einmal stand er in der Tür und brüllte wütend: „Wo ist mein Drache?“ König Minodon flüsterte zu seinem Gehilfen: „Ich dachte, du hättest ihn aus geschaltet.“ „Hab ich auch!“ meinte der darauf hin unschuldig. König Minodon erklärte: „Mit dem Blut deines Monddrachen können wir fiel anfangen, besonders in dieser Nacht.“ Tony erwiderte höhnisch: „Das Glaube ich gern, aber ich bin nicht der Meinung, dass Pyoran freiwillig gekommen ist, um ihr Versuchskaninchen zu spielen. Und der Meinung, dass er einverstanden war, mich mit Drogen aus den Verkehr zu ziehen.“ „Ich kann das Erklären.“ entschuldigte sich Minodon. „Das können sie sich sparen!“ entgegnete Tony, zog seine Flöte hervor und spielte kurz. Pyoran erwachte und war irritiert, worauf er fragte: „Wo bin ich hier?“ „In einem Genlabor. Komm, wir gehen!“ antwortete Tony während er auf Pyorans rücken kletterte, der im Mondlicht sonderbar schimmerte. Pyoran flog aus dem Raum. In der Halle drehte er sich um und ließ einen Feuerball auflodern, den er ins Labor warf. Mit einem ’Wum’ fing das halbe Labor Feuer. Tony teleportierte sich und Pyoran in dem Stall. Nun stand schon das halbe Schloss in Flammen, während Pyoran mit seinem Schwanz die Boxen zertrümmerte. Minodon war der Explosion entkommen und schwang sich auf Vivien. Und so begann die wilde Hetzjagd.

Tony und Pyoran wurden von König Minodon verfolgt und er erinnerte sich an den Canyon mit den Harpyien. Sie jagten durch die Wüste. Pyoran war nicht gerade lahm, aber Minodon kam langsam näher und Fluchte heftig. Doch im Canyon war Tony im Vorteil, erstens; er kannte die Gegend und zweitens; Pyoran reagierte schneller und gezielter auf die Umgebung. Als sie an Harpyiennest vorbei schossen, flogen die Harpyien empört hinter ihnen her, denn so war es auch gedacht. Tony grüßte Minodon höflich, als sie an ihm vorbeiflogen, der in einer Wolke aus wütenden Harpyien verschwand.

„Auf zur Halle der Drachen!“ sagte Tony zu Pyoran, aber beide waren erschöpft und ließen sich in dem Wald hinter dem Schloss nieder, um sich auszuruhen.

So gegen Mittag wachte Tony auf und hörte jemanden fluchen. Neugierig lugte er durch die Bäume und sah den Jäger. „Wie hätte er uns finden können?“ dachte Tony; „Vielleicht war er mit König Minodon befreundet, wie hätte er auf holen können. Alles sehr Rätselhaft!“

„Aufstehen Pyoran! Der Jäger ist hier.“ Flüsterte Tony Pyoran aufgeregt ins Ohr, der noch munter schlief. Pyoran guckte sich verdutzt um. „Was war bloß geschehen?“ dachte Pyoran, denn ihm dröhnte der Schädel. „Keine Zeit für Trödeleien, denn der Jäger ist uns dicht auf den Fersen.“ Sagte Tony hastig. Nun schwang er sich auf Pyorans Rücken, der sich taumelnd erhob. Beim Start versuchte noch Kokosnüsse zu ergreifen, die er aber Verfehlte. „So ein misst, die sind mir knapp entkommen.“ Rief er, als er sie abheben sah.

Bevor die beiden zur Halle der Drachen kamen, gönnte sich Pyoran ein erfrischendes Bad. Dabei grillte er auch ein paar Fische für sich und Tony. Sie wurden mit den Worten begrüßt: „Und, seit ihr gescheitert, oder warum brauchtet ihr solange?“ Tony antwortete lässig: „Nö, wir hatten nur geringfügige Schwierigkeiten.“ Tony legte das Horn auf das Zweite Symbol im Uhrzeigersinn, doch nichts passierte! Der Halbelf lachte: „Haha, du hast das falsche Artefakt.“ Pyoran entgegnete: „Wir Drachen machen es einem nicht so einfach! Probiere es doch mal mit Alphabet“ Tony hielt das Amulett über sie Symbole. Es brauchte eine Zeit bis die Runen sich in Griechische übersetzt hatte. Das Aktivierte war ein P. Er ging gegen den Uhrzeigersinn das nächste war ein K. darauf folgte das H. Erlegte das Horn darauf und dadurch wurde das Symbol aktiviert. „Oh doch geschafft“, sagte der Halbelf; „Na dann, das folgende liegt in den nordischen Gefilden.“ Tony stieg Wortlos auf Pyoran, so flogen sie munter Richtung Norden.

 

Das Artefakt des Nordens

Nach dem sein sie eine weile geflogen waren, wurde es kälter und unter ihnen entstand eine Eiswüste. Pyoran suchte einen geschützten unter Schlupf, weil Tony sehr fror. Pyoran entdeckte eine Eishöhle. Er setzte Tony ab und schmiegte sich mit seinem langen Körper an Tony, damit das Feuer in ihm Tony wärmte. Pyoran machte kein Feuer und brachte sein Körper auch nicht auf touren, um die Höhe nicht zu schmelzen. Die Nacht war sehr kalt, sogar Pyoran fing an zu frieren.

Am nächsten Morgen stellte Tony fest, die Höhle und die Umgebung war teilweise geschmolzen. Sie flogen aus der Höhle und sahen mit Verwunderung, dass die Höhle, in der sie gepennt haben, das Maul einer riesigen Eisskulptur war. Doch die Eisskulptur sah genauso aus wie Pyoran, der in die Richtung zur Halle der Drachen guckte.

Pyoran freute sich sehr, so flogen sie einmal um die Eisskulptur herum, um danach in Richtung des Schwanzes weiter zu fliegen. Je weiter sie Richtung Norden flogen, desto kälter wurde es. Unter ihnen entstand ein wachsendes Eisgebirge. „Wo finden wir wohl den Hüter des dritten Artefakt?“ fragte Tony Pyoran, der nur Antwortete: „Über dem Gebirge des Winters, folge der aufgehenden Sonne!“ „Die Sonne geht im Osten auf!“ dachte Tony laut. So flogen sie nach Osten. Pyoran ging es gar nicht gut. So kam es, dass sie vor einer großen Höhle landeten, die man von oben nicht sehen konnte.

Über der Höhle war der Zahn des Drachen abgebildet. Es gab nur eine Sache um das Geheimnis zu lüften, Hinein gehen. Pyoran rollte sich am Eingang zusammen, so ging Tony tiefer in die Höhle hinein. Es hingen viele Eiszapfen von der Decke. Es wunde jedoch nicht dunkler, da das Amulett die Höhle erhellte. Tony betrat eine große Halle wo Säulen links und rechts standen, dahinter schien die Wand eine Geschichte zu Erzählen, danach kamen Drachenköpfe aus Eis. Er blieb stehen, denn vor ihm war ein Mensch in einer Säule eingefroren. Er ging vorsichtig einmal herum und dachte; ob ich sein Schicksal teilen muss. Er ging auf den Kopf hinter der Säule zu und berührte die Schnauze. Sofort erhob sich eine Schlange aus Eis, die nicht glatt war. Sonder aus Eisbrocken bestand. Tony erschrak sich sehr. Ich bin gleich in einer Eissäule, dachte Tony und während er Rückwärts stolperte ihr einen Feuerball entgegnend schleuderte, der sein Ziel verfehlte und einen Eiszapfen aus der Decke löste. Er Eiszapfen bohrte sich neben der Schlange in den Boden. „Immer ruhig bleiben“, sagte sie mit sanfter Stimme; „ich habe drei auf gaben für dich, die du lösen musst. Die erste ist: Was sind das für Drachen?“ Tony überlegte kurz, danach guckte er sich die Bilder an, auch mit Hilfe des Zahn des Drachen. So sah er wie Elfen und Drachen friedlich nebeneinander Lebten. So legte er die Hand auf den Kopf des ersten Drachen, nun sah er wie er über einen Wald flog. Jetzt wusste er die Antwort. „Das sind die ersten zehn Könige des Drachenwaldes.“ sagte Tony stolz. „Dass Stimmt“ meinte Sarinja, die Prinzessin des Eises, Doch die Zweite wird schwieriger; was war mit dieser Person?“ und zeigte dabei auf die Statur. Tony überlegte, doch es konnte nur eine Sache sein. So erwiderte er; „Er hat die falsche Antwort gegeben.“ „Das ist wieder Richtig, aber die dritte _ Was haben die erste Frage und die zweite gemeinsam?“  Tony grübelte und meinte: „Beides hat mit dem zweiten Zeitalter der Drachen zu tun! Die ersten Könige haben gezeigte das, beziehungsweise wie es geht. Und der arme Tropf wollte es versuchen und ist gescheitert.“ „Haha clever.“ lachte die Schlange aus Eis „Du darfst ein treten in das Königreich des Frostes!“ fügte sie lachend hinzu. Tony drehte sich noch einmal um und dachte an seinen halb erfrorenen Drachen. „Ich muss mich beeilen“ , schoss es ihm durch den Kopf. So trat er durch das Tor. Er stand oberhalb einer großen, prächtigen Stadt aus Eis. Er ging nun hinab in das Wirrwarr der Straßen. Hin und wieder erhaschte er einen flüchtigen blick auf eine Eisschlange.

Nach einiger Zeit fand er sich vor dem Palast wieder. Ehrfürchtig betrat er das Gebäude. Dort traf er auch Sarinja. Tony fragte; „Wo sind die anderen, _warum ist die Stadt so leer?“ „Ist sie doch gar nicht!“ meinte Sarinja beleidigt; „weißt du wie viele in der Stadt sind?“ „Außer dir müssen noch deine Eltern hier sein, sonst wärst du Königin des Eises, und nicht Prinzessin!“ antwortete Tony; „aber wo sind die anderen deines Volkes?“ „das Stimmt“ Sagte Sarinja traurig, während die Eltern aus der Wand kamen, wo sie verborgen waren. Der Vater erläuterte: „ Seit dem das Siegel nicht mehr leuchtet, ist einer nach dem anderen verschollen.“

Tony ging aus dem Palast und ging in die Stadtmitte, wo das Siegel war. Dort berührte er das Siegel mit dem Amulett und Sprach: „Djndra werdra manrada!“ Sofort fing das Siegel an zu erleuchten und das Leben in der Stadt zu erwachen.“ So kam Sarinja zu Tony und bedankte sich: „Danke, das du uns das Licht wieder gebracht hast. Dabei über gab sie Tony einen Kopf aus Kristall, der Kopf einer Satira. So sie hin zu: „Es ist das Symbol unseres Volkes.“ Tony erforschte: „ wie und wo kann ich meinen erschöpften Drachen auf tauen.“ „Fliege nach Osten!“ antwortete sie; „in das Gebiet des Phönix. Dort wird die Wärme der Vulkane ihn wieder auftauen.“ Tony ging aus der Höhle zu Pyoran, der immer noch schrecklich fror. Tony berührte Pyoran mit dem Amulett, der dadurch ein bisschen wieder zu Kräften kam und sie flogen nach Osten.

 

Noch zwei Artefakte

Je weiter Tony und Pyoran zum Land des Feuers kamen, desto kräftiger wurde er. Er flog auch schneller, denn die Kälte wich aus seinem Körper. Nach dem sie die Vulkane erreichten, musste Pyoran aufpassen, damit Pony nicht gegrillt wird. Die Vulkane wurden immer größer. Als sie am größten waren, flogen sie zur Spitze. Nun spürte Tony, dass sie hier richtig waren. Der Krater, in den sie hinein blickten, war so groß, dass sie sich winzig vorkamen. Tony nahm das Amulett in die Hand und sprach: „Der Zahn des Drachen ist zum Leben erwacht, vertraue auf ihn denn er hat sehr viel Macht!“ Plötzlich schoss eine Flammensäule aus dem Vulkan. Als sie erlosch, gab sie die Sicht auf einen Phönix frei. Tony erschrak, denn er hatte noch nie einen Feuervogel gesehen. Der Phönix war doppelt so groß wie Pyoran. Tony und Pyoran ergriffen schleunigst die Flucht. Sie jagten im Slalom durch die Vulkane, um den Phönix ab zuhängen, doch es gelang ihnen nicht. Der Phönix hatte sie eingeholt, weil Pyoran erschöpft war. Tony flehte; „Bitte friss uns nicht.“ als sie der Phönix neugierig anguckte. Tony wiederholte: „Bitte nicht“ „Dass tue ich nicht“, antwortete sie mit ruhiger, tiefer Stimme. Tony erwiderte erleichtert, mit heiser Stimme: „Danke“ Tony guckte sich um und war ratlos, denn sie hatten sich völlig verlaufen. Tony fragte Pyoran: „Weißt du wo wir sind?“ Pyoran schüttelte den Kopf „Ich könnte euch den Weg zeigen?“ Bot sich der Phönix an. Tony war leicht irritiert über die Freundlichkeit, des Phönix. „Kommt ihr!“ sagte sie und flog voraus. Als sie den Rand des Feuerlandes sahen, fragte Tony: „Was bekommst du als Gegenleistung!“ „Nichts“ sagte sie und blieb in der Luft stehen. Nun schlug sie zweimal mit den Flügen, so schwebte eine Feder aus Feuer auf Tony zu, um sanft in der Hand zu landen. „Folgt diesem Weg und ihr werdet zur Halle der Drachen gelangen!“ Sagte der Phönix und flog einen Kreis um Pyoran und Tony, bevor sie in ihre Heimat zurück flog.

Nachdem Tony und Pyoran eine weile gelogen wahren entdecken sie eine Hohle, wo sie sich aus ruhen konnten, denn es war schon dunkel geworden.

Am nächsten Morgen flogen sie weiter und kamen zur Halle wo der Elf schon ungeduldig wartete. „na, gescheitert oder brauchtet ihr so lange,“ fragte der Elf spöttisch. Tony erwiderte käs: „Nö, wir haben gleich zwei mit gebracht.“ Tony ging alle Symbole ab, bis die Feder aktiviert wurde. Nun war Tony alles klar, die Symbole wurden nicht nach der Himmelsrichtung, sonder nach alphabetischer rein-folge aktiviert. „So,“ sagte der Elf; „ und der Letzte ist im Südosten. Tony setzte ich auf Pyoran und flogen davon, ohne den Elf eines Blickes zu würdigen. Kaum hatten sie den Wald erreicht, hörten sie ein seltsames grollen. Auf einer Lichtung sahen sie einen Troll, er in eine Fallgrube gefallen war und flehte, dass man ihm doch helfen möge. Als sie landeten gucken sie sich um, um irgendwelche Hilfsmittel sahen. Tony entdeckte einen Baum, der dicht genug an der Grube stand. Der Baum purzelte in die Grube. Als der Troll hinauf kletterte, hielt der Baum nicht stand und brach. Nun grübelte Tony was man noch manchen könnte! Wenn das Amulett mir kraft gibt, kann ich sie dann auch übertragen? Er umfasste das Amulett, die andere legte er auf Pyorans Hals und jetzt konzentrierte er sich ganz auf seinen Gefährten. Tony sagte Pyoran was er vor hatte. Pyoran segelte in die Grube hinab und ergriff den Troll. Als sie den Troll an hoben, wie die Energie vom Amulett zu Pyoran flossen, So dass es ihnen gelang. Sie verabschiedeten sich und flogen weiter. Als es Abend wurde, suchten sie sich ein schönes Plätzen zu schlafen. Doch Tony konnte irgendwie nicht richtig einschlafen er fühlte sich beobachtet, oder lag es am Vollmond? Man weiß es nicht!

Doch gerade als ihm die Müdigkeit ihn überwältigte, schallte ein Heulen durch den Wald. „was ist?“ fragte Pyoran verschlafen. Tony und Pyoran machten sich auf die Socken. Sie kamen zu dem Ort wo sie das Geschöpf vermuteten. Sie blicken sich um und sahen nur Bäume und Waldboden. Tony guckte auf einmal nach oben und sah einen Werwolf der Kopfüber an einem Baum hing. Der Wolf knurrte: „Lass mich hier runter,…, komm schon du Wurm.“ „Wieso“, antwortete Tony; „wenn wir dich herunterlassen wirst du uns töten. Und außer dem was hätten davon“ Der Werwolf erwiderte freundlich: „Nein, das werde ich bestimmt nicht tuhen.“ Tony klopfte Pyoran auf den Hals, der das Seil abfackelte. Als der Werwolf auf dem Boden war, sagte er: „Danke!“ und schnüffelte, bevor er hinzufügte: „Du riechst lecker“ „Denk an dein versprechen“, sagte Tony; „Sonst wird dir mein Freund den Pelz ansengen.“ „Ja, ja schon gut“ sagte der Werwolf und trollte sich davon.

Tony sagte zu Pyoran: „Komisch schon wieder eine Falle, ob der Jäger hier in der nähe ist!“

„Kann gut sein“, erwiderte Pyoran; „wir sollten auf jeden Fall vorsichtig sein!“ Sie suchten sich ein anderes Versteck für die Nacht.

Am nächsten Morgen, hatte Pyoran Tony essen mit gebracht, bevor der aufwachte. Gestärkt flogen sie weiter.

Unterdessen untersuchte der Jäger seine Fallen. Er kann zu ersten und wunderte sich, dass die Grube offen war, aber nicht in ihr. Er betrachtete sich den Baumstamm und sah ein paar Kratzspuren. Die Größe der Abdrücke lies ihn auf einen Drachen schließen. Ein hämisches Grinsen huschte über sein Gesicht. An der zweiten Falle wurde er nachdenklich. Er untersuchte die Brandstellen am Seil und Probierte. „Aha, Monddrache!“ Erkannte er. So ging er weiter und lauschte in den Wald.

Bald darauf Entdeckte er einen Pegasus, der am einem Flügel verletzt zu seien schien, den er winkelte ihn leicht vom Körper ab. Als der Jäger sich näher heranschlich, hielt er sich hinter Bäumen versteckt.

Es wurde unruhig und trabte auf der Stelle, kurz bevor der Jäger hinter einem Baum hervor sprang und ihm eine Schlinge über den Kopf warf. Es schrie panisch und versuchte weg zu laufen, denn mit dem gebrochenen Flügel konnte es nicht fliegen. Nach einiger Zeit gab das Tier erschöpft auf. Der Jäger flüsterte beruhigend; „Du brauchst keine Angst zu haben, du bist nur der Köder!“ Doch die Panik stand immer noch in seien Augen. Auf einmal erzitterte die Luft, gefolgt von einem dunklen Dröhnen (Ffrrrruug). Nun erschienen Tony und Pyoran über den Bäumen. Pyoran spie zwei kurz hintereinander folgende Feuerbälle auf das Seil. So dass es Riss, als der Pegasus daran zog und zerrte und der Pegasus in den Wald floh. Pyoran landete kurz darauf, stellte drohend die Flügel auf und fauchte; „Was soll das? Wieso jagst du unschuldige Tiere?“ Pyorans Schwanz peitschte wutentbrannt durch die Luft, so hätte jeder das Fürchten bekommen. Der Jäger zog einen Dolch und hielt Pyoran zitternd die Klinge entgegen. Pyoran schoss einen Feuerball, der neben dem Jäger in ein Baum einschlug.

Der Jäger flüchtete entsetzt in den Wald. „Wollen wir hinterher?“ fragte Tony

„nein, das lohnt sich nicht“, erwiderte Pyoran; „Erstens; die Sind hartnäckig und kommen immer wieder und zweitens würden wir ihn im Wald sowieso nicht finden.“

Kurz nachdem die abgehoben sind, ertönte plötzlich ein tiefes Grollen.

Pyoran drehte und erklärte: „Das ist der Hilferuf eines Drachen.“ Sie kamen an eine Lichtung, wo ein mächtiger Drache um Hilfe schrie. Tony stieg ab und ging vorsichtig auf den Drachen zu, der ihn seinerseits misstrauisch beschnüffelte. Der Drache reichte Tony seinen Schwanzspitze, die entsetzlich entstellt war, als hätte da jemand Tagelang drauf herumgekaut. Tony berührte die Schwanzspitze und war entsetzt, als sie Plötzlich ab fiel und zu Stein erstarrte. Tony war irritiert, da sich nun die Schwanzspitze regenerierte. Der Drache sagte: „Ich wollte mich mit eigenen Augen überzeugen, ob du hilfsbereit bist. Das ist das letzte Artefakte. Die meisten daran sein freundlicher, aber es gibt auch einige, die können gar nicht leiden, wenn jemand in der nähe ist da. Aber einige tuhen als ob Sie in Schwierigkeiten wären, um jemand etwas schuldig zu sein. Denn manchmal ist das Leben als Drache ziemlich langweilig.“ „Mögen dich die Drachen schützen.“ Während er die letzten Satz Sprach, kann neigte sich der alte Drache und fügte dann zu: „Du bist wirklicher würdig“! Tony stieg auf Pyoran und so flogen sie über den Drachenwald in den Sonnenuntergang.

 

Die Prophezeiung

Als Tony erwachte, landeten wir an der Halle der Drachen. Es war mitten in der Nacht. Als Tony in die Halle gehen wollte, bemerkte er, dass die Symbole seltsamen glühen. Tony betrachtete die Halle, die atemberaubend und majestätisch aus sah. Da trat plötzlich der Halbelf an ihn heran. „Nach, hast du das das Artefakt?“ Fragte er hämisch. Tony war sichtlich irritiert, da er aus seinen Gedanken gerissen worden war. Er musste erstmals seine Gedanken ordnen, um zu Wissen was er meinte. Tony nahm das letzte Artefakte und brache es zu seinem Platz, doch nichts Geschah. Doch der Halbelf lachte laut: „Ha, ha. Du hast den Zahn der Medusa nicht. Ha, ha …“ Pyoran entgegnete: „Es gibt einige, die haben gewisse Eingänge mit Zaubern verschlossen. Tony kniete, mit einem Bein vor, vor dem Kreis, so sprach er:„Ich bin Tony ein Freund von Draveon, bitte die Drachen um Einlass. Nachdem er die Worte gesprochen hatte, da erwachten über einen Drachengeister zum Leben. Dass sie um flogen die Runen und verschwanden kurz darauf in der Mitte des Runenkreises im Boden. Auf einmal erbebte die Halle und gab in der Mitte  des Runenkreises eine Treppe frei. Da Tony irritiert war, guckte er Pyoran an, er ihm bedeutete die Treppe hinunterzugehen. Am Fuße der Treppe, die etwa 3 m entfernt war. Da es aber stockdunkel war, einem länger vorkamen. Lag auf einem Sockel ein Buch. Das gleißendes Licht gehüllt war. Als er an das Buch heran trat, erschien hinter dem Podest einen Drachenkopf, mit Augen so groß wie Suppenteller und in den Augen mit schien ein Feuer zu brennen. Nun sprach der Drache zu Tony: „Tony, dies ist das Buch der Drachen! Ihm steht alles, aber man kann nur das Lesen, was jetzt  für denjenigen, der es liest, von Bedeutung ist. Gehe mit dem Wissen des Buches keinesfalls leichtfertig um.“ Tony sah jetzt ins Buch. Doch er sah nur das helle, weiche Weiß der Seiten. Doch dann, nach einer Weile, erschien ein goldener Buchstabe. Dann erschien noch einer und langsam füllte sich die Seite. Er las: Tony auf dir ruht eine große Last. Aber habe Mut, denn es wird dir geholfen. Sie nach Nordwesten und erlöse die Feen von dem Fluch und besiege den dunklen Zauberer, doch sei gewarnt der es listig. Tony wollte Umblättern, doch die Seiten fühlen sich seltsam an. Sie waren so weich wie Seide, doch schienen sie aus irgendeiner Art von Holz zu sein. Doch egal wie sehr er hin und her blätterte, sah er nur einen Satz; Gebe gut auf Pyoran acht! Darunter sah er Runen, die sich nun in Buchstaben verwandelten: der Rat der Drachen.

Tony freute sich riesig, wegen der Nachricht. Jetzt wusste er endlich wohin er sollte. Er fragte Pyoran aufgeregt: „Du wissen, was in dem Buch …“ „Nein, es war nur für dich bestimmt.“ Sagte Pyoran ernst.

„Aber ich will’s wissen!“ Sagte der Halbelf; „Denn ich durfte noch nie nach unten.“ Im gleichen Moment schossen in die Worte durch den Kopf: gehe niemals leichtfertig damit um.  Er stieg auf Pyoran und bedeutete ihm nach Norden zu fliegen.

Als die Bibliothek außer Sicht war, flogen sie nach Nordwesten. Tony fragte Pyoran neugierig: „Wer ist eigentlich der Rat der Drachen?“ „wie kommst du jetzt darauf?“ Wollte Pyoran wissen. „Es stand ganz unten im Buch.“ Erwiderte Tony unschuldig. „Denn es ist seltsam“, erklärte Pyoran; „normalerweise gibt sich der Rat nur selten zu erkennen. Und meistens _ meistens sind es nur Drachen, deswegen frage ich. Um deine Frage zu beantworten: sind drei weise Drachen, über uns wachen. Und ich meine über uns Drachen, um Missverständnisse auszuschließen. Aber warum sie auch über dich wachen, ist mir ein Rätsel! Aber vielleicht wollen sie dich ja auch nur im Auge behalten, weil sie mit dir noch viel vorhaben.“ „Aber mit dir auch!“ Entgegnete Tony. Pyoran fragte erstaunt: „wieso?“

Tony tat geheimnisvollen und meinte nur: „Ich weiß nicht.“ So verlief der Flug schweigend weiter.

Am Abend landeten sie in einen Wald, den sie seit ca. einer Stunde flogen. Pyoran ging zum Jagen. Nach einer Weile kam Pyoran mit etwas zurückgehen, dass sie eine Mischung aus Wolf und Hirsch aus sah, den er für Tony briet. Tony fühlte sich irgendwie beobachtet. Und auch Pyoran war beunruhigt, obwohl er, trotz seiner guten Nachtsicht, nichts sah. Selbst der Wald schien unruhig zu sein.

 

Der Traum der Vergangenheit


Das Schwert Daras

Tony träumte schlecht: Irgendwas mit den Wölfen, die immer so groß waren wie Bären, und riesigen Schlangen. Schweißgebadet wachte er auf, plötzliche huschte etwas durch die Bäume. Bevor Tony Begriffe was er tat, schoss er einen Eisblitz durch den Wald. Er traf, doch als er nach guckte, was es weg. Er sah wieder etwas huschen ca. einen Meter hoch. Erst dachte er es wäre ein Zwerg, doch es war zu schnell. Nun Erkannte er es, es war ein Kobold. „Wer bist du und was willst du?“ Fragte der Kobold. „T, t,  Tony und das ist Py, Pyoran.“ Stotterte Tony. Schon flog ist der erste Feuerball. Pyoran gab Tony Deckung mit seinem Körper, denn nun flogen ihnen die Feuerbälle nur so um die Ohren. Pyoran spie Feuer in die Richtung, woher die Feuerbälle kamen und setzte damit einige Bäume in brannt. Tony schwang sich, in der Pause, auf Pyorans Rücken. Sogleich erhoben sie sich in die Lüfte. Toll, dachte Tony, erst ein unruhiger Schlaf, dann werden wir auch noch mitten in der Nacht angegriffen. „Der Wald muss zum Dunklen Herrscher gehören und das eben war ein Spion. Nach einer kurzen Pause sagte Tony: „Kann gut sein.“ Sie kamen an einen Berg. Trotz ihrer Müdigkeit, schlossen sie durch das Höhlengeflecht. Nach einer leichten Kurve kam eine Wand, an deren Senkrecht hinauf flogen. Sie flogen höher und höher, aber es wurde nicht kälter. Als sie oben ankamen erklärte Pyoran: „Dies ist ein heiliger Berg. Hier her kamen Drachen zu Paarungszeit, deswegen wir der Berg auch Drachenberg genannt.“ Tony fragte: „Wieso es hier so warm?“ Pyoran erwiderte: „Das kommt daher; ersten, der Gipfel ist über den Wolken, zweitens dass hier ein aktiver Vulkan. Deswegen wird er von meisten gemieden und für welche, die nicht fliegen können, fast unerreichbar. Somit sind wir fürs erste sicher.“ Als Tony die Höhle erkundete, entdeckte er auf einem Vorsprung etwas Rotes. Da er wusste, dass keine Lava sein konnte, segelten sie beide hinunter. So erforschte er das Ding und zog ein modriges Schwert aus dem staubigen Boden. Die rote Klinge hatte seltsame Symbole. Tony hier sein Amulett darüber, doch er sah nur die Symbole verschwommen. Zeigte es Pyoran und fragte: „Was hältst du davon.“ Pyoran beschnupperten es.

„Hmm“, erwiderte Pyoran; „Halt des doch mal Mondlicht!“ Tony hielt das Schwert ins Mondlicht. Doch nichts geschah, außer dass die Symbole deutlicher zu erkennen waren und das Rot durchscheinend war. Pyoran spie Flammen auf das Schwert und die Symbole verschoben sicher ineinander und bildeten neue Symbole. Pyoran erklärte: „Die Symbole ergeben das Wort Daras, es bedeutet Frieden! Dieses Schwert wurde aus einer Drachenschuppe geschmiedet. Sie haben sehr viel Kraft und sind fast nicht kaputt zu kriegen, Raum und Zeit können ihn auch nichts anhaben. Es ist nur verwunderlicher, dass du es gerade hier und jetzt findest. Du musst wirklich was besonderes sein!“

„Wieso sieht das so verwittert aus, wenn ihm Zeit nichts anhaben kann?“ forschte Tony. „Also“, erwiderte Pyoran; „ich weiß nicht, vielleicht wollte es nur von dir gefunden werden!“ „Können wir es in Lava reinigen?“ Fragte Tony. „Natürlich.“ Nach diesen Worten nahm Pyoran in die Klauen und flog zum Lavafluss. Er taucht es eine Zeitlang in die Lava, sodass es glänzte wie neu. Pyoran warf es in die Luft und Tony fing es gekonnt auf. Es war ein schönes Schwert mit zwei Drachen am Griff und der Griff selbst war auch ein Drache, am mit geöffnetem Maul und zwei Rubine als Augen. Die Schneide war gerade mal ½ Finger dick. Aber So scharf, dass man sowohl Bäume, als auch Stahl spalten kann. Im nächsten Augenblick wurde Tony aus seiner Bewunderung das Schwert weggerissen, denn Pyoran gewannen plötzlich an Höhe. Um Haaresbreite hätte ein Tier, Pyoran in den Schwanz gebissen. Es sah aus wie ein Fisch, nur dass es in Lava wohnte und Vorderbeinen eines Nilpferdes hatte. „Was ist los?“ Erkundigte sich Tony. Pyoran antwortete: „Da unten; Da ist ein Lava-springer. Sie sind zwar selten, aber sehr gefährlich. Sie können Drachenschuppe knacken, wie eine Muschel zwischen zwei Mühlsteinen, aber bei Drachen gelten sie als Delikatesse!“ Tony wunderte sich: „Wer war der Jäger und wer der Gejagte.“ Tony und Pyoran flogen auf die Anhöhe und legten sich schlafen.

Am nächsten Morgen wachten sie auf, auf jeden Fall dachten sie es. Denn als sie aus dem Vulkan flogen, war es schon kurz vor Mittag und Tony hatte einen Bärenhunger. Sie flogen nach Norden, zu einem großen See um zu fischen. Doch Tony bemerkte schwarze Flecken am Horizont, die größer wurden. Tony fragte Pyoran, was das für gewesen seien. Die Viecher sahen wirklich exotisch aus. Sie sahen so aus wie Raben, nur dass sie einen Schwanz hatten, genau so lang war wie sie selbst. Wie die Tiere selbst, hatte auch der Schwanz Federn und der Schnabel hatte Zähne.

Pyoran sagte: „Das sind Djaras, die sind sehr Nerven.“ Sie flogen um Pyoran und Tony herum. Pyoran schnappte nach einem dieser Vögel, während ein anderer Tony in den Arm zwickte. Der Eine erschrak sich und fing an zu-kreischen. Kurz darauf stimmten die andern mit ein, sodass man sich kaum konzentrieren konnte. Nach einer Weile war Tony so genervt, dass er einen nach dem anderen den Schnabel vereiste. Tony war erleichtert, dass endlich Ruhe war. Enttäuscht und wütend drehten die Viecher ab und flogen dahin, woher sie gekommen waren.

Pyoran fügte durchs Wasser, danach warf er Tony einen Fisch zu, den Tony aus der Hand sprangen. „Kannst du dein Essen nicht festhalten oder hast du kein Hunger?“ Sagte Pyoran, um ihn zu ärgern. Toni antwortete empört: „Du weißt doch, dass ich keinen Sushi, erst recht nicht wenn’s noch zappelt!“

„Oh, ich vergaß“ erwiderte Pyoran hämisch. Toni fragte genervt: „Bist du so nett, ihn mir vorher zu kochen?“ Pyoran grillte ihm ein Fisch. Mit den Worten ‘Fang‘ warf er ihm den Fisch zu. Tony ließ den Fisch wieder auf Pyoran‘s Rücken fallen, denn er war zu heiß um ihn zu halten. „Danke!“ Sagte Toni über-höflich. Nun flogen sie nach NW. Dort ließen sie sich in einen Wald nieder, denn es war ziemlich warm. Toni lehnte sich mit dem Rücken an Pyoran und schlief in der kühlen Luft des Waldes ein.

 


 


Da ich mit dem Kapitel:  'Der Traum der Vergangenheit' unzufieden war und die Präfassung verloren ging, ist dieses Projekt auf unbestimmte Zeit verschoben.